Google will keine proprietären Schnellladesysteme bei Android-Phones
Der Suchmaschinenriese Google ist auch für das mobile Betriebssystem Android verantwortlich und stellt damit nach aktuellen Zahlen rund 88 Prozent der weltweit neu verkauften Smartphones. Der kalifornische Konzern hat natürlich einen großen Einfluss auf das, was mit dem OS und Mobilgeräten insgesamt passiert. Und eines will Google nicht: Hersteller-spezifische Ladetechnologien.
Der Android-Hersteller hat eine Aktualisierung für sein so genanntes Android Compatibility Definition Document (CDD) veröffentlicht (PDF). Dieses hat eine neue Sektion bekommen, die sich dem USB-Type-C-Standard sowie dem Aufladen von Android-basierten Geräten widmet. Und dort erklärt Google (via Android Police), dass es "eindringlich empfohlen" sei, auf Alleingänge zu verzichten.
Qualcomms Quick Charge 3.0 ist verbreitet, aber von Google nicht gerne gesehen
Google führt das auch aus und schreibt unter anderem, dass man proprietäre Methoden, die die Vbus-Voltzahl über Standardwerte hinaus modifizieren, nicht sehen will. Man will dadurch verhindern, dass es Ladegeräte gibt, die nur mit bestimmter Hardware funktionieren. Noch sei das eine dringende Empfehlung, so Google, könnte in Zukunft aber zur Pflicht werden.
Das bedeutet also, dass Google speziell Technologien wie Qualcomms Quick Charge 3.0 oder Oppos beim OnePlus 3 eingesetztes VOOC nicht gerne sieht und sich das Recht vorbehält, dagegen vorzugehen. Google will aber wohl nicht per se schnelles Laden verbieten, man möchte aber, dass die Hersteller auf Standards setzen, die vollständig USB-Type-C-kompatibel sind bzw. alle entsprechenden Vorgaben berücksichtigen. Das bedeutet in der Praxis, dass Android-Geräte vorzugsweise (wie bei den Pixel-Smartphones von Google) auf USB Power Delivery setzen sollen.
Laut AP müssen laut dem neuen CDD Android 7.0-Geräte mit USB Type-C sowohl 1,5A- als auch 3,0A-Ladegeräte erkennen können. Dabei muss das Phone auch in der Lage sein, Änderungen der Werte zu erkennen, also wie viel Strom das Ladegerät an das Phone "schicken" kann.
Zwang künftig möglich
Der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View deutet mit dieser Formulierung an, dass es künftig eine Bedingung für Android sein könnte, dass nur noch allgemein verfügbare Ladetechnologien zugelassen sind. Google schreibt dazu: "In künftigen Android-Versionen könnten wir es zur Bedingung machen, dass alle USB-Type-C-Geräte volle Interoperabilität mit Standard-Ladegeräten bieten."
Qualcomms Quick Charge 3.0 ist verbreitet, aber von Google nicht gerne gesehen
Google führt das auch aus und schreibt unter anderem, dass man proprietäre Methoden, die die Vbus-Voltzahl über Standardwerte hinaus modifizieren, nicht sehen will. Man will dadurch verhindern, dass es Ladegeräte gibt, die nur mit bestimmter Hardware funktionieren. Noch sei das eine dringende Empfehlung, so Google, könnte in Zukunft aber zur Pflicht werden.
Das bedeutet also, dass Google speziell Technologien wie Qualcomms Quick Charge 3.0 oder Oppos beim OnePlus 3 eingesetztes VOOC nicht gerne sieht und sich das Recht vorbehält, dagegen vorzugehen. Google will aber wohl nicht per se schnelles Laden verbieten, man möchte aber, dass die Hersteller auf Standards setzen, die vollständig USB-Type-C-kompatibel sind bzw. alle entsprechenden Vorgaben berücksichtigen. Das bedeutet in der Praxis, dass Android-Geräte vorzugsweise (wie bei den Pixel-Smartphones von Google) auf USB Power Delivery setzen sollen.
Laut AP müssen laut dem neuen CDD Android 7.0-Geräte mit USB Type-C sowohl 1,5A- als auch 3,0A-Ladegeräte erkennen können. Dabei muss das Phone auch in der Lage sein, Änderungen der Werte zu erkennen, also wie viel Strom das Ladegerät an das Phone "schicken" kann.
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