Yahoo soll massives Datenleck bestätigen, könnte Verkauf gefährden
Zuerst hatten wir kein Glück. Dann kam Pech dazu. Und danach gab es noch Misserfolge, Unglücke und Katastrophen. Das ist in etwa die Zusammenfassung der jüngeren Yahoo-Geschichte, so einiges geht auch auf das Konto von Chefin Marissa Mayer. Nun dürfte das Unternehmen bestätigen, dass mehrere hundert Millionen Konten bei einer Hacker-Attacke entwendet worden sind.
Anfang August wurde bekannt, dass die Zugangsdaten von rund 200 Millionen Yahoo-Konten auf einschlägigen Portalen zum Verkauf stehen. Der Datensatz, der bereits aus dem Jahr 2012 stammen dürfte, war ungewöhnlich ausführlich und soll Nutzernamen, Passwörter, Geburtsdaten sowie andere E-Mail-Adressen beinhaltet haben.
Gegenüber Recode haben nun mehrere "der Angelegenheit nahestehende Quellen" mitgeteilt, dass Yahoo dieses massive Datenleck bald bestätigen wird. Die Informanten nannten zwar keine konkrete Zahl, da eine behördliche Untersuchung sowie rechtliche Schritte wahrscheinlich seien, der Hack wurde aber mit "weitreichend und ernst" umschrieben.
Unklar ist derzeit, wie Verizon auf die Angelegenheit reagieren wird: Denn das Telekommunikationsunternehmen will das Kerngeschäft von Yahoo für 4,83 Milliarden Dollar kaufen, durch ist das Geschäft aber noch nicht. Der Hack dürfte hier aber neue Fragen aufwerfen, da man derzeit nicht weiß, welche Haftbarkeit auf Yahoo zukommt und wie die neuen Besitzer auf alles reagieren werden.
Auch die Yahoo-Anleger könnten Sorgenfalten bekommen, denn sie müssen dem Verkauf an Verizon erst zustimmen. Allerdings könnte sie nun Bedenken haben, dass Verizon nach dem Bekanntwerden bzw. der Bestätigung des Lecks versuchen könnte, den Kaufpreis noch zu drücken.
Siehe auch: Mail, Flickr & Co. - Logins von 200 Mio. Yahoo-Accounts im Verkauf
"Schlimmes" Leck
Yahoo hat zwar im Sommer ausrichten lassen, dass man die Angelegenheit untersucht, hat sich aber ansonsten kaum zu dieser Angelegenheit geäußert. Insider haben allerdings verraten, dass das Datenleck "schlimm, nein, schlimmer" sei.Gegenüber Recode haben nun mehrere "der Angelegenheit nahestehende Quellen" mitgeteilt, dass Yahoo dieses massive Datenleck bald bestätigen wird. Die Informanten nannten zwar keine konkrete Zahl, da eine behördliche Untersuchung sowie rechtliche Schritte wahrscheinlich seien, der Hack wurde aber mit "weitreichend und ernst" umschrieben.
Unklar ist derzeit, wie Verizon auf die Angelegenheit reagieren wird: Denn das Telekommunikationsunternehmen will das Kerngeschäft von Yahoo für 4,83 Milliarden Dollar kaufen, durch ist das Geschäft aber noch nicht. Der Hack dürfte hier aber neue Fragen aufwerfen, da man derzeit nicht weiß, welche Haftbarkeit auf Yahoo zukommt und wie die neuen Besitzer auf alles reagieren werden.
Auch die Yahoo-Anleger könnten Sorgenfalten bekommen, denn sie müssen dem Verkauf an Verizon erst zustimmen. Allerdings könnte sie nun Bedenken haben, dass Verizon nach dem Bekanntwerden bzw. der Bestätigung des Lecks versuchen könnte, den Kaufpreis noch zu drücken.
Siehe auch: Mail, Flickr & Co. - Logins von 200 Mio. Yahoo-Accounts im Verkauf
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