Verizon bietet 5 Mrd. Dollar und will Yahoo mit AOL verschmelzen

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Der Verhandlungen für den anstehenden Verkauf des Internet-Urgesteins Yahoo ist laut Branchen-Insidern nun unter Dach und Fach und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Deal offiziell bekannt gegeben wird. Demnach soll der US-Telekommunikationsriese Verizon Communications nun bereit sein, fünf Milliarden US-Dollar für Yahoo hinzulegen.
Fünf Milliarden US-Dollar wäre nun ein Preis am unteren Ende von dem, was Analysten noch vor gut zwei Monaten als wahrscheinlichen Verkaufspreis für den Internet-Pionier erwartet hatten. Die Schätzungen lagen zwischen vier und zehn Milliarden US-Dollar, wobei es immer nur um das Kerngeschäft von Yahoo ging. Aber es ist auch deutlich mehr als das, was Verizon bislang geboten hatte - zuletzt war ein Angebot über drei Milliarden US-Dollar pubilk geworden.

Kommende Woche soll es offiziell werden

Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, soll die offizielle Ankündigung zur Übernahme bereits früh in der kommenden Woche herausgehen. Verizon will nun keine Zeit mehr verlieren, heißt es. Denn man werde aller Voraussicht nach zwischen sechs und neun Monaten benötigen, um den Deal dann Umzusetzen.

Mehr dazu: Yahoo: Marissa Mayer bekommt im Fall einer Entlassung 55 Mio. $

Auch die Zukunft für Yahoo nach der Übernahme durch Verizon geistert schon durch die Medien. So soll der Telekommunikation-Konzern Pläne in der Schublade haben, das Kerngeschäft von Yahoo mit AOL zu verschmelzen. Verizon hatte sich AOL dabei schon im vergangenen Jahr für 4,4 Milliarden US-Dollar einverleibt. AOL und Yahoo sind als Marken wichtige Sympathieträger und in der USA trotz sinkender Relevanz in ihrem alten Business bekannt und beliebt. Mit dem neuen Inhaber Verizon bestätigen sich indirekt nun auch wirre Gerüchte von Anfang des Jahres, nach denen der AOL-Chef die Übernahme von Yahoo geprüft haben soll.

Yahoos zahlreiche Patente stehen übrigens nicht mit auf dem Kaufvertrag. Es geht nur um das derzeitige Kerngeschäft sowie um die Immobilien. Glaubwürdige Gerüchte über die Zukunftsaussichten der gescheiterten Yahoo-Chefin Marissa Mayer gibt es derzeit noch nicht.

Siehe auch: Yahoo kann nicht sterben - die globale Öl-Branche ist davon abhängig

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