Firefox: Die wichtige Version 49 kann morgen nicht erscheinen

Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Mozilla
Trotz der unrunden Versionskennung ist der neue Firefox 49 für Mozilla ein ziemlich wichtiges Release, weil mit ihm gleich mehrere Features eingeführt werden sollen, an denen längere Zeit gearbeitet wurde. Wer nun aber auf die für morgen angekündigte Bereitstellung wartet, wird enttäuscht.
Seitens der Hersteller-Firma Mozilla erklärte man inzwischen, dass es am Dienstag dann doch keine Final geben wird. Denn man habe kurzfristig noch zwei Fehler entdeckt, die vor dem endgültigen Release unbedingt noch behoben werden sollen. Daher wird in dieser Woche noch ein dritter Release Candidate dazwischengeschoben.

In diesem sollen die beiden Bugs dann zwar schon beseitigt sein, doch soll die Community natürlich erst einmal Zeit haben, um zu überprüfen, ob die Fehlerbehebungen nicht neue Probleme mit sich bringen. Man hofft natürlich, dass dies nicht der Fall ist und will in diesem Fall die finale Version von Firefox 49 am Dienstag der kommenden Woche veröffentlichen.


Das Kernproblem ist dabei ein Fehler, bei dem der Browser aus unklaren Gründen ein zu langsames Skript beziehungsweise eine nicht reagierende Seite meldet. Dies geschieht, wenn man von einer anderen Anwendung, die man zwischendurch nutzte, zum Browser zurückwechselt. Der Bug ist hauptsächlich für die Verschiebung verantwortlich, da man hier anhand der Telemetrie-Daten mehrerer Tage überprüfen will, ob das Problem tatsächlich aus der Welt geschafft werden konnte. Ein zweiter Bug sorgte dafür, dass man bei einem Klick auf ein animiertes GIF im Twitter-Feed, ein neues, leeres Tab angezeigt bekommt.

Wichtige Neuerungen

Die Version 49 ist für die Firefox-Entwickler unter anderem besonders wichtig, weil mit ihr die neue Multi-Prozess-Architektur deutlich mehr Nutzern zur Verfügung gestellt wird. Bisher war diese nur für Anwender freigegeben, die ihren Browser komplett ohne Plugins nutzten. Jetzt sollen auch alle hinzukommen, die Add-ons verwenden, solange diese über die offizielle Plattform für Erweiterungen heruntergeladen und somit vorab verifiziert wurden. Hier erfolgt auch die Umstellung auf das WebExtensions-API, das für eine Kompatibilität mit Chrome-Erweiterungen sorgen soll. Lediglich Nutzer, die Add-ons aus Drittquellen verwenden, bleiben nun noch außen vor - und dies ist ein recht kleiner Kreis.

Firefox 49 wird außerdem erweiterte Optionen in der Leseansicht bieten. Wer häufig längere Texte im Web liest, kann diese nun umfangreicher an die eigenen Lesegewohnheiten anpassen. Wer häufig Inhalte von Webseiten ausdrucken muss, bekommt weiterhin eine optimierte Druckversion angeboten, mit der ordentlich Tinte gespart werden kann. Die Version 49 bedeutet auch das endgültige Aus für den Kommunikations-Dienst "Firefox Hello". Die kaum genutzte Videochat-Funktion fällt dem Bestreben zum Opfer, den Browser schlanker und performanter zu gestalten.

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