Bildeffekt-App Prisma: iOS-Hit ist nun auch für Android verfügbar
Gäbe es Pokémon Go nicht, dann könnte man in Zusammenhang mit Prisma vom App-Hit des bisherigen Jahres sprechen. Prisma kann man am besten als Effekte-Anwendung, die Bilder zu "Gemälden" macht, umschreiben. Das Debüt hat Prisma auf iOS gegeben, nach einer kurzen Beta-Phase ist die App nun auch für das Google-Betriebssystem allgemein verfügbar.
Prisma ist sicherlich nicht die erste App, mit der man stark verfremdete Effekte erschaffen kann, aber sie ist die vielleicht beste bisher. Das liegt an der Tatsache, dass hier eine Art Künstliche Intelligenz am Werk ist. Diese KI-Elemente, genauer gesagt handelt es sich um neuronale Netzwerke, haben zur Folge, dass die Effekte vielfach tatsächlich so aussehen als wäre das Bild von einem Menschen gemalt worden.
Das funktioniert meist auch wirklich gut, allerdings muss man immer wieder einmal herumexperimentieren, denn nicht jeder Filter passt auch zu jedem Bild. Derzeit gibt es 30 Filter, die Macher wollen künftig weitere Effekte nachreichen und unbeliebte entfernen. Aktuell sind die Server aber ziemlich ausgelastet, weshalb es mitunter dauern kann, bis ein Bild fertig ist.
Prisma-Chef Alexei Moiseenkow hat allerdings bereits vor einer Weile gegenüber TechCrunch versichert, dass man die Originalfotos nicht (in auslesbarer Form) lokal speichert und auch diese nach einer Zeit gelöscht würden. Wer aber ganz sichergehen will, dass seine Fotos nicht in fremde Hände kommen, der sollte womöglich dennoch einen Bogen um Prisma machen.
Verblüffende Ergebnisse
Nutzer von sozialen Netzwerken haben sicherlich schon das eine oder andere Mal ein Bild gesehen, das wie ein Gemälde aussieht, aber eigentlich ein "normales" Motiv zeigt. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit über die App Prisma geschehen, diese erlaubt es, Bilder in Form berühmter Stile der Malerei anzupassen. Die Resultate sind teils verblüffend, die App steht nun auch im Google Play Store bereit.Prisma ist sicherlich nicht die erste App, mit der man stark verfremdete Effekte erschaffen kann, aber sie ist die vielleicht beste bisher. Das liegt an der Tatsache, dass hier eine Art Künstliche Intelligenz am Werk ist. Diese KI-Elemente, genauer gesagt handelt es sich um neuronale Netzwerke, haben zur Folge, dass die Effekte vielfach tatsächlich so aussehen als wäre das Bild von einem Menschen gemalt worden.
Das funktioniert meist auch wirklich gut, allerdings muss man immer wieder einmal herumexperimentieren, denn nicht jeder Filter passt auch zu jedem Bild. Derzeit gibt es 30 Filter, die Macher wollen künftig weitere Effekte nachreichen und unbeliebte entfernen. Aktuell sind die Server aber ziemlich ausgelastet, weshalb es mitunter dauern kann, bis ein Bild fertig ist.
Datenschutz
Ein Aber sind bei Prisma aber wohl auch Datenschutzbedenken: Denn bei dieser App werden die Berechnungen nicht lokal auf dem Smartphone vorgenommen, sondern auf einem Server. Dabei hat so mancher auch Bauchweh, weil die App aus Russland kommt - zu den Prisma-Investoren die Internet-Holding Mail.ru (VKontakte) zählt.Prisma-Chef Alexei Moiseenkow hat allerdings bereits vor einer Weile gegenüber TechCrunch versichert, dass man die Originalfotos nicht (in auslesbarer Form) lokal speichert und auch diese nach einer Zeit gelöscht würden. Wer aber ganz sichergehen will, dass seine Fotos nicht in fremde Hände kommen, der sollte womöglich dennoch einen Bogen um Prisma machen.
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