Spotify: Werber erhalten jetzt vollen Zugang zu den Daten über User

Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify
Der Musik-Streamingdienst Spotify hat seinen Werbe-Service "Programmatic Audio" jetzt offiziell gestartet. Das bedeutet, dass das Unternehmen den Zugang zu den gesammelten Informationen über seine Nutzer jetzt in voller Breite für Werbekunden öffnet.
Bisher funktionierte die Werbeschaltung auf Spotify ähnlich wie im Radio: Kunden buchten den Slot für einen Audio-Spot, der dann breit an die Gratis-Nutzer des Dienstes ausgespielt wurde. Das bedeutete große Streuverluste, weil die Werbung natürlich auch bei jenen ankam, die sich überhaupt nicht für das zu vermarktende Produkt interessierten.

Das soll sich jetzt aber grundlegend ändern und eine sehr genaue Zielgruppen-Ansprache möglich werden. Für die Anwender der anzeigenfinanzierten Version des Dienstes bedeutet dies auf der einen Seite, dass die Anzeigenkunden Spotifys jetzt Zugang zu Daten über die Nutzer wie Alter, Geschlecht, Kontakte und Playlisten bekommen. Auf der anderen Seite kann beispielsweise der Fan klassischer Musik darauf hoffen, in der Werbepause, die eine Sinfonie unterbricht, nicht mit lauten Hip Hop-Beats beschallt zu werden.

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Bieten in Echtzeit

Den Werbetreibenden bietet Spotify ein sehr ausgefeiltes System zur Schaltung ihrer Spots an. Diese können nicht nur die Zielgruppe sehr genau wählen, sondern sich auch in Echtzeit ein Rennen mit der Konkurrenz um die besten Werbeplätze liefern. Hier stehen jeweils Slots für Spots mit einer Dauer von 15 oder 30 Sekunden zur Verfügung.

Spotify hat Programmatic Audio parallel in allen 59 Ländern gestartet, in denen der Dienst derzeit aktiv ist. An der Entwicklung wurde seit Jahren gearbeitet. Das Unternehmen will damit natürlich die Werbeeinnahmen kräftig ankurbeln. Denn profitabel konnte der Streaming-Anbieter bisher noch nicht arbeiten. Wenn es nun gelingt, die Umsätze ordentlich zu steigern, wäre das aber auch für den laut Gerüchten demnächst anstehenden Börsengang von großer Bedeutung.

Siehe auch: Xbox One: Spotify-App wird es trotz Hintergrund-Musik nicht geben

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