Trotz oder wegen roter Zahlen: Spotify soll Börsengang für 2017 planen

Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify
Spotify bereitet sich laut dem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg auf den Börsengang vor. Der Musik-Streaminganbieter wächst und wächst, hat in den letzten zehn Jahren seit Gründung aber nur rote Zahlen eingefahren.
Die Sicherung von Kapital ist daher immer wieder schwierig gewesen, hatte Spotify CEO Daniel Ek bereits beim Firmenjubiläum unterstrichen. Damals hatten sich die Schweden einen Kredit über eine Milliarde US-Dollar in Form von Wandelanleihen gesichert. Schon das wurde damals als Zeichen für das IPO (Initial Public Offering, Verkaufsstart an der Börse) gesehen. Seither arbeitet man laut Bloomberg an den Voraussetzungen für einen eigenen Börsengang zur Deckung des Finanzbedarfs.

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Glaubhafte Informanten

Bloomberg meldet jetzt, dass der Börsengang für die zweite Hälfte 2017 fest eingeplant sei. Dies hätten fünf Personen, die mit den nötigen Verhandlungen betraut sind, unabhängig bestätigt. Namen zu den Quellen nannte Bloomberg aber nicht. Bereits vor wenigen Wochen hatte es Andeutungen über einen Börsengang gegeben. Damals hatte Paul Vogel die Arbeit bei Spotify aufgenommen - ein ehemaliger Finanzberater der unter anderem bei Morgan Stanley, Alice Bernstein und Barclays tätig war. Vogel solle die Risikoprüfung für den Musikstreamingservice vorgenommen haben und nun mit einem Team an dem IPO arbeiten.

Spotify fuhr im letzten Geschäftsjahr immerhin einen Umsatz von 1,95 Milliarden Euro ein. Das war zwar ein sattes Umsatzplus von rund 80 Prozent, dennoch beliefen sich die Nettoverluste auf 173,1 Millionen Euro. Allein die Lizenzen für die Rechteinhaber und -Verwerter sollen im vergangenen Jahr bei 1,8 Milliarden US-Dollar gelegen haben. Der Wert des Unternehmens wird laut Bloomberg aktuell auf rund acht Milliarden US-Dollar geschätzt. Das will das Unternehmen bis zum Börsengang aber noch deutlich steigern, Analysten erwarteten deshalb eine große Neukunden-Initiative.

Siehe auch: Xbox One: Spotify-App wird es trotz Hintergrund-Musik nicht geben

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