Keine Bevorzugung: Apple antwortet auf Anschuldigungen von Spotify
Apple ist nicht begeistert darüber, dass der Musikdienst Spotify versucht, sich über eine öffentliche Diskussion eine "Bevorzugung" bei der App-Freigabe zu erpressen. Nun antwortet Apples oberster Rechtsanwalt auf die Vorwürfe der Schweden und weist alle Anschuldigungen zurück.
Spotify hatte dabei in der zurückliegenden Woche einen Disput über eine verwehrte App-Freigabe für den iOS-Store in die Öffentlichkeit gezogen. Dabei fand ein Rechtsvertreter von Spotify recht harsche Worte und klagte, Apple nutze seine Freigabe-Prozesse als Waffe gegenüber Konkurrenten. Hintergrund ist der Streit um Richtlinien des iPhone-Konzerns, die Apple einen Anteil an allen Einnahmen von Apps im iOS-Store zusichern.
Siehe auch: Keine Freigabe: Apple verzögert Spotify-Update für iOS-App
Zunächst gab es darauf keine öffentliche Antwort von Apple. Doch jetzt stellt deren Rechtsanwalt Bruce Sewell klar, dass Spotify von Apple keine bevorzugte Behandlung erwarten darf. Die Store-Richtlinien gelten für alle Entwickler gleichermaßen. Dabei räumte Sewell aber auch ein, wie Spotify bereits von den nicht immer ganz streng durchgeführten Kontrollen vor der App-Freigabe profitiert hat. Denn laut Sewell kann man bei der derzeit verfügbaren Spotify-App für iOS schon sagen, dass sie die Richtlinien verletzt. Dennoch steht die App aktuell zum Download bereit und wurde nicht entfernt, so wie Apple es schon mit anderen Apps bei entsprechenden Verstößen getan hat.
Darüber hinaus sei es kein guter Stil, einen Streit um ganz klare Regeln in die Öffentlichkeit zu ziehen. Apple ist dem Bericht von Recode nach nicht begeistert von dem Verhalten des Musikstreamers. Nicht Apple sei dabei mit der Ablehnung den Wettbewerb zu verzerren, sondern es sei Spotify mit dem Versuch, über Ausnahmen von Apples Richtlinien eigene Regeln durchzusetzen.
Spotify hat jetzt 100 Millionen Nutzer, Apple holt aber bei Abos auf Download Spotify - Musik-Streaming-Client
Wettbewerbsverzerrung?
Aus Spotify Sicht ist es Erpressung und Ausnutzung von Apples Stellung, wenn ihre App nicht zugelassen wird, nur weil man nicht auf das iTunes-Abrechnungssystem setzt, sondern Abos nur direkt selbst abrechnen will.Siehe auch: Keine Freigabe: Apple verzögert Spotify-Update für iOS-App
Zunächst gab es darauf keine öffentliche Antwort von Apple. Doch jetzt stellt deren Rechtsanwalt Bruce Sewell klar, dass Spotify von Apple keine bevorzugte Behandlung erwarten darf. Die Store-Richtlinien gelten für alle Entwickler gleichermaßen. Dabei räumte Sewell aber auch ein, wie Spotify bereits von den nicht immer ganz streng durchgeführten Kontrollen vor der App-Freigabe profitiert hat. Denn laut Sewell kann man bei der derzeit verfügbaren Spotify-App für iOS schon sagen, dass sie die Richtlinien verletzt. Dennoch steht die App aktuell zum Download bereit und wurde nicht entfernt, so wie Apple es schon mit anderen Apps bei entsprechenden Verstößen getan hat.
Darüber hinaus sei es kein guter Stil, einen Streit um ganz klare Regeln in die Öffentlichkeit zu ziehen. Apple ist dem Bericht von Recode nach nicht begeistert von dem Verhalten des Musikstreamers. Nicht Apple sei dabei mit der Ablehnung den Wettbewerb zu verzerren, sondern es sei Spotify mit dem Versuch, über Ausnahmen von Apples Richtlinien eigene Regeln durchzusetzen.
Spotify hat jetzt 100 Millionen Nutzer, Apple holt aber bei Abos auf Download Spotify - Musik-Streaming-Client
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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