Pokémon Go: Apple und Google verdienen Milliarden am Hype
Der Erfolg des neuen Spiels "Pokémon Go" ist nicht nur für Nintendo ein Segen, sondern auch für Apple und Google. Denn diese verdienen allein an diesem Produkt über ihre Anteile an den In-App-Käufen Milliardenbeträge - zumindest wenn es gelingt, die zahlreichen Nutzer längerfristig zu binden.
Analysten des Finanzbrokers von Needham & Co. prognostizieren laut einem Bericht des Guardian, dass allein Apple in den kommenden ein oder zwei Jahren mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von rund 3 Milliarden Dollar rechnen kann - vielleicht sogar mehr. Das Spiel selbst ist zwar kostenlos zu haben, doch können in der App dann so genannte PokéCoins erworben werden, um die eigenen Möglichkeiten auszubauen.
Besonders viele konkrete Zahlen gibt es derzeit noch nicht, daher stützt sich die Schätzung auf die Daten, mit denen man bisher arbeiten kann sowie einen Vergleich zu einem anderen Erfolgsspiel: Der Anbieter King Digital hat mit seiner "Candy Crush"-Serie in den Jahren 2013 und 2014 jeweils über eine Milliarde Dollar Umsatz generiert. Das Verhältnis von Anwendern, die das ganze Spiel komplett gratis nutzen, zu jenen, die Geld in In-App-Purchases stecken, ist bei Pokémon Go allerdings um den Faktor 10 höher.
Doch nicht nur bei den beiden Plattform-Anbietern klingeln derzeit die Kassen. Die großen Elektronik-Händler berichten bereits davon, dass sie seit dem Start des Spiels eine ungeheure Menge an Akku-Packs und Smartphone-Hüllen mit integriertem Zusatz-Stromspeicher verkaufen. Bisher kaufte sich nur ein kleiner Teil der Smartphone-Nutzer solche Systeme, nun wird aber aufgerüstet, damit man nicht plötzlich an einem vielversprechenden Ort ohne Strom dasteht. Wie stark die Absätze hier steigen, wird sich aber erst in den nächsten Wochen in konkreten Zahlen zeigen.
Downloads: Pokémon GO für Android Pokémon GO für iOS
Besonders viele konkrete Zahlen gibt es derzeit noch nicht, daher stützt sich die Schätzung auf die Daten, mit denen man bisher arbeiten kann sowie einen Vergleich zu einem anderen Erfolgsspiel: Der Anbieter King Digital hat mit seiner "Candy Crush"-Serie in den Jahren 2013 und 2014 jeweils über eine Milliarde Dollar Umsatz generiert. Das Verhältnis von Anwendern, die das ganze Spiel komplett gratis nutzen, zu jenen, die Geld in In-App-Purchases stecken, ist bei Pokémon Go allerdings um den Faktor 10 höher.
Verkaufs-Boom auch bei Akku-Packs
Allein schon dies legt den Schluss nahe, dass die Umsätze entsprechend höher ausfallen. Und noch längst ist das Spiel offiziell nicht in allen Märkten verfügbar, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Nutzerzahlen in den kommenden Wochen und Monaten eher noch steigen. Das würde sowohl für Apple als auch für Google bedeuten, dass allein ihre Anteile an den Umsätzen von AppStore und Play Store deutlich im Milliarden-Dollar-Bereich liegen werden.Doch nicht nur bei den beiden Plattform-Anbietern klingeln derzeit die Kassen. Die großen Elektronik-Händler berichten bereits davon, dass sie seit dem Start des Spiels eine ungeheure Menge an Akku-Packs und Smartphone-Hüllen mit integriertem Zusatz-Stromspeicher verkaufen. Bisher kaufte sich nur ein kleiner Teil der Smartphone-Nutzer solche Systeme, nun wird aber aufgerüstet, damit man nicht plötzlich an einem vielversprechenden Ort ohne Strom dasteht. Wie stark die Absätze hier steigen, wird sich aber erst in den nächsten Wochen in konkreten Zahlen zeigen.
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