Pelé verklagt Samsung wegen UHD-TV-Werbung auf 30 Mio. Dollar
Für viele war er der größte Fußball-Spieler aller Zeiten, der Name Pelé ist entsprechend auch noch heute ein Werbezugpferd. Der 75-Jährige hat nun den koreanischen Hersteller auf immerhin 30 Millionen Dollar verklagt, weil er sich in einem Werbesujet von Samsung wiedererkannt haben will. Das Unternehmen soll dafür einen Doppelgänger eingesetzt haben.
Pelé ist der erste Fußball-Superstar, für viele ist er auch der größte Spieler überhaupt. Der Brasilianer wird deshalb auch noch heute für Werbung engagiert. Oder eben nicht: Denn laut Pelé habe Samsung einen seiner Meinung nach frappierend an ihn erinnernden Mann engagiert, um für seine Ultra-HD-Geräte zu werben (via The Verge).
Dazu kommt, so der Brasilianer, dass auf dem Bildschirm selbst ein "Scheren-Kick" bzw. seitlicher Fallrückzieher zu sehen sei. Diese Aktion sei für ihn besonders typisch gewesen, argumentiert der 75-Jährige, dass auch das Assoziationen wecke, er würde selbst für das Samsung-Produkt werben.
Laut den Anwälten von Pelé habe die Anzeige die Konsumenten verwirrt und den Werbewert ihres Mandanten verwässert. Laut Bloomberg habe er während der Weltmeisterschaft in Brasilien im Jahr 2014 rund 25 Millionen Dollar mit Werbeverpflichtungen für unter anderem Subway, Volkswagen, Santander und Procter & Gamble verdient. Die nun geforderte Summe von 30 Millionen Dollar soll sowohl einen Schadenersatz darstellen als auch abschreckend wirken, so das Anwaltsteam des ehemaligen Fußballers.
Dazu kommt, so der Brasilianer, dass auf dem Bildschirm selbst ein "Scheren-Kick" bzw. seitlicher Fallrückzieher zu sehen sei. Diese Aktion sei für ihn besonders typisch gewesen, argumentiert der 75-Jährige, dass auch das Assoziationen wecke, er würde selbst für das Samsung-Produkt werben.
Gescheiterte Verhandlungen
Über die Aktion auf der Anzeige, die im vergangenen Herbst in der New York Times erschienen ist, kann man sicherlich diskutieren, denn dabei könnte es sich auch um einen simplen seitlich ausgeführten Volleyschuss handeln. Das weiß wohl auch Pelé bzw. seine Anwälte. Denn in der Klage merkt man an, dass Samsung mit dem Star bereits 2013 über eine Werbe-Verpflichtung verhandelt hat und in letzter Minute sich von diesem Deal zurückgezogen hat.Laut den Anwälten von Pelé habe die Anzeige die Konsumenten verwirrt und den Werbewert ihres Mandanten verwässert. Laut Bloomberg habe er während der Weltmeisterschaft in Brasilien im Jahr 2014 rund 25 Millionen Dollar mit Werbeverpflichtungen für unter anderem Subway, Volkswagen, Santander und Procter & Gamble verdient. Die nun geforderte Summe von 30 Millionen Dollar soll sowohl einen Schadenersatz darstellen als auch abschreckend wirken, so das Anwaltsteam des ehemaligen Fußballers.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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