Kampf gegen Übernahmen: Ubisoft sucht jetzt auch Hilfe beim Staat
Schon seit Monaten gibt es Hinweise darauf, dass der Medienkonzern Vivendi eine Übernahme des Spieleentwicklers und Publishers Ubisoft plant. Um das zu verhindern, richtet sich Geschäftsführer Yves Guillemot jetzt auch an den die kanadische Regierung.
Laut der kanadische Tageszeitung The Globe and Mail habe sich eine Reihe von Ubisoft-Offiziellen unter der Führung des Gründers und CEO in dieser Woche mit einer Vielzahl von möglichen Investoren getroffen, die die weitere Unabhängigkeit des Unternehmens und natürlich auch das aktuelle Management im Kampf gegen die Übernahme durch Vivendi unterstützen sollen.
Auf dem Spiel stehen laut dem Konzern rund 3.000 Jobs in Montreal, Quebec, Toronto und Halifax. Darüber hinaus seien hunderte Millionen Euro an Kapital gefährdet, die seit der Eröffnung des ersten kanadischen Ubisoft-Studios 1997 investiert wurden. Ubisoft würde sich hier unter anderem eine direkte Investition der Regierung in Quebec wünschen, wo man der wichtigste Arbeitgeber im Medienbereich ist. "Wir wollen den Anteil an kanadischen Anteilseignern erhöhen, um eine bessere Kontrolle über das Kapital zu erhalten", so Guillemot. "Wir glauben, das ist eine gute Abwehrstrategie."
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Wirtschaftskrimi geht weiter
Der Übernahme-Krimi zwischen Vivendi und Ubisoft geht weiter: Nachdem der französische Medienkonzern gegen den Protest des Spieleentwicklers und Publishers in den letzten Monaten seinen Anteil auf 15 Prozent gesteigert hatte, versucht Ubisoft-Geschäftsführer Yves Guillemot jetzt erneut, eine komplette Übernahme seines Unternehmens zu verhindern.Laut der kanadische Tageszeitung The Globe and Mail habe sich eine Reihe von Ubisoft-Offiziellen unter der Führung des Gründers und CEO in dieser Woche mit einer Vielzahl von möglichen Investoren getroffen, die die weitere Unabhängigkeit des Unternehmens und natürlich auch das aktuelle Management im Kampf gegen die Übernahme durch Vivendi unterstützen sollen.
Hilfe vom Staat
Neben diesem Standbein setzt Ubisofts Geschäftsführer Guillemot laut dieser Meldung aber auch auf Hilfe vonseiten des Staates. Demnach habe man unter anderem mit Kanadas Ministerpräsidenten Justin Trudeau und Premierminister Philippe Couillard über die möglichen Folgen der Übernahme gesprochen.Auf dem Spiel stehen laut dem Konzern rund 3.000 Jobs in Montreal, Quebec, Toronto und Halifax. Darüber hinaus seien hunderte Millionen Euro an Kapital gefährdet, die seit der Eröffnung des ersten kanadischen Ubisoft-Studios 1997 investiert wurden. Ubisoft würde sich hier unter anderem eine direkte Investition der Regierung in Quebec wünschen, wo man der wichtigste Arbeitgeber im Medienbereich ist. "Wir wollen den Anteil an kanadischen Anteilseignern erhöhen, um eine bessere Kontrolle über das Kapital zu erhalten", so Guillemot. "Wir glauben, das ist eine gute Abwehrstrategie."
Bis September 50 Prozent
Zusammen mit seinen Brüdern hält Firmengründer Yves Guillemot aktuell rund 9 Prozent aller Ubisoft-Anteile und 16 Prozent der Stimmrechte. Die großen Anteilseigner Blackrock und Fidelity mit einem gemeinsamen Anteil von 15 Prozent stehen nach Aussage des CEO aufseiten der alten Ubisoft-Führung. Bis zur nächsten Aktionärsversammlung im September müsse man laut Guillemot aber mehr als 50 Prozent der Stimmanteile vereinen, um Vivendi abblocken zu können. Man darf gespannt sein, welches Ende dieser Wirtschaftskrimi findet.Download Uplay - Spiele-Client von Ubisoft
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