Lockdroid: Android-Ransomware setzt auf zusätzliche Drohungen
Auch die Verbreiter von Ransomware gehen mit der Zeit und greifen inzwischen auch Android-Smartphones an. Da es hier aber quasi immer ein Backup der Daten in der Cloud gibt, müssen zusätzliche Geschütze aufgefahren werden, um Erpressungsversuche zum Erfolg zu führen.
Eine solche Methode setzt eine neue Malware ein, die von Symantec unter der Bezeichnung "Android.Lockdroid.E" in die Datenbanken eingetragen wurde. Diese verbreitet sich aktuell als Schadroutine, die sich in einer App namens "Porn 'O' Mania" versteckt. Die Nutzer ködert man damit, dass sie ein Erotik-Theme installiert bekommen, wenn sie die Anwendung starten.
Gewährt man der App im Zuge des Installations-Prozesses die gewünschten Rechte, beginnt diese schließlich verschiedene Daten auf dem Smartphone zu verschlüsseln. Wie bei Ransomware üblich, wird dem Nutzer dann angeboten, die Informationen wieder freizugeben, wenn ein Lösegeld bezahlt wird. Das dürfte angesichts der üblichen Cloud-Backups allerdings kaum verfangen.
Daher geht die Malware noch einen Schritt weiter: Zusätzlich werden die Betroffenen damit bedroht, dass der komplette Browser-Verlauf an alle Kontakte aus dem Adressbuch verschickt wird, wenn sie nicht zahlen. Schließlich dürfte es durchaus viele Nutzer geben, denen es sehr unangenehm sein dürfte, wenn alle Familienangehörigen, Freunde und Kollegen sehen, auf welchen Webseiten man sich mit seinem privaten Gerät so herumtreibt.
Immerhin, so könnte man sagen, kann die Malware nur auf Android-Geräten mit veralteten Betriebssystemen aktiv werden. Verschiedene Funktionen, die von ihr benötigt werden, sind in neueren Versionen so nicht mehr enthalten. Außer Gefahr sind laut den Symantec-Analysen alle Anwender, auf deren Geräten Android 5.0 oder neuer läuft. Allerdings sind noch rund zwei Drittel aller derzeit im Einsatz befindlichen Smartphones und Tablet mit älteren Systemen unterwegs - und das dann oft auch noch bei Nutzern, die nicht über hinreichende technische Kenntnisse verfügen, um sich nicht in die Falle locken zu lassen.
Gewährt man der App im Zuge des Installations-Prozesses die gewünschten Rechte, beginnt diese schließlich verschiedene Daten auf dem Smartphone zu verschlüsseln. Wie bei Ransomware üblich, wird dem Nutzer dann angeboten, die Informationen wieder freizugeben, wenn ein Lösegeld bezahlt wird. Das dürfte angesichts der üblichen Cloud-Backups allerdings kaum verfangen.
Daher geht die Malware noch einen Schritt weiter: Zusätzlich werden die Betroffenen damit bedroht, dass der komplette Browser-Verlauf an alle Kontakte aus dem Adressbuch verschickt wird, wenn sie nicht zahlen. Schließlich dürfte es durchaus viele Nutzer geben, denen es sehr unangenehm sein dürfte, wenn alle Familienangehörigen, Freunde und Kollegen sehen, auf welchen Webseiten man sich mit seinem privaten Gerät so herumtreibt.
Immerhin, so könnte man sagen, kann die Malware nur auf Android-Geräten mit veralteten Betriebssystemen aktiv werden. Verschiedene Funktionen, die von ihr benötigt werden, sind in neueren Versionen so nicht mehr enthalten. Außer Gefahr sind laut den Symantec-Analysen alle Anwender, auf deren Geräten Android 5.0 oder neuer läuft. Allerdings sind noch rund zwei Drittel aller derzeit im Einsatz befindlichen Smartphones und Tablet mit älteren Systemen unterwegs - und das dann oft auch noch bei Nutzern, die nicht über hinreichende technische Kenntnisse verfügen, um sich nicht in die Falle locken zu lassen.
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