Facebook Messenger ist nun über eine separate Webseite nutzbar
Die Domain Messenger.com ist sicherlich eine der wertvollsten im Internet, sie gehört seit dem Herbst des vergangenen Jahres dem sozialen Netzwerk Facebook. Wie viel man dafür bezahlt hat, ist nicht bekannt, ein Schnäppchen war sie aber sicher nicht. Bisher lag die Seite aber brach, seit kurzem bietet sie aber eine erwartete Funktionalität an: ein Standalone-Web-Interface für den Chat-Dienst.
Messenger.com ist ein weiterer Schritt zum Facebook-Chat als Plattform
Messenger.com präsentiert sich dagegen wesentlich aufgeräumter, da reduzierter. Die Seite orientiert sich an der Optik, die man von der mobilen App her kennt und bietet eben nur die Chat-Funktion, man wird nicht durch die diversen Benachrichtigungen und Inhalte der Hauptseite abgelenkt.
Den ersten Schritt in die (Plattform-)Richtung hat man bereits im Sommer unternommen: Seit Juli 2014 ist es nicht mehr möglich, direkt über die mobilen Facebook-Apps zu chatten, man wird gezwungen die eigenständige Messenger-App zu installieren. Gegenüber VentureBeat ließ Facebook aber ausrichten, dass man derzeit(!) keine Pläne hat, den Chat von der Facebook-Webseite zu entfernen.
Siehe auch: Facebook will seinen Messenger als Unternehmenstool etablieren
Reduziert und fokussiert
Auf Messenger.com ist seit kurzem eine Web-Version des gleichnamigen Facebook-Chat-Dienstes erreichbar, damit kann man das Angebot nutzen ohne die Hauptseite des sozialen Netzwerks anwählen zu müssen. Über Facebook selbst ist die Chat-Oberfläche eher suboptimal, da man im Normalfall ein (kleines) Popup-Fenster angezeigt bekommt und die "vollständige Unterhaltung" verhältnismäßig umständlich erreicht (es sei denn man geht gleich auf die "Nachrichten" in der linken Spalte).
Messenger.com ist ein weiterer Schritt zum Facebook-Chat als Plattform
Messenger.com präsentiert sich dagegen wesentlich aufgeräumter, da reduzierter. Die Seite orientiert sich an der Optik, die man von der mobilen App her kennt und bietet eben nur die Chat-Funktion, man wird nicht durch die diversen Benachrichtigungen und Inhalte der Hauptseite abgelenkt.
Messenger als Plattform
Das soziale Netzwerk hat auf seiner jüngsten Entwicklerkonferenz F8 angekündigt, seinen Messenger-Dienst als eigenständige Plattform aufbauen zu wollen. Das hat als Hintergrund, dass man diesen Kommunikationsweg auch im geschäftlichen Umfeld etablieren will. Denn die Facebook-Hauptseite ist in Firmen nur selten ein gerngesehener Gast, bisher konnte man sie bei Chats aber nicht vermeiden (der Desktop-Client für den Messenger wurde im Vorjahr eingestellt).Den ersten Schritt in die (Plattform-)Richtung hat man bereits im Sommer unternommen: Seit Juli 2014 ist es nicht mehr möglich, direkt über die mobilen Facebook-Apps zu chatten, man wird gezwungen die eigenständige Messenger-App zu installieren. Gegenüber VentureBeat ließ Facebook aber ausrichten, dass man derzeit(!) keine Pläne hat, den Chat von der Facebook-Webseite zu entfernen.
Siehe auch: Facebook will seinen Messenger als Unternehmenstool etablieren
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