Trotz Milliarden-Umsatz: Google verdient mit YouTube kein Geld

Google, Youtube, Videoplattform Bildquelle: Google
Obwohl YouTube im Monat eine Milliarde Besuche verzeichnet und der Umsatz im letzten Jahr auf vier Milliarden US-Dollar gesteigert werden konnte, verdient Google mit der 2006 übernommen Video-Plattform offenbar immer noch kein Geld. Das soll sich aber bald ändern.

Zu viele Kids & Teens als Publikum

Auch acht Jahre nach der Übernahme kann YouTube seinen jetzigen Besitzern immer noch keinen Gewinn einbringen. Wie das Wall Street Journal (Paywall; via Spiegel Online) aus eingeweihten Konzernkreisen erfahren haben will, konnte die Videoplattform im letzten Jahr mit vier Milliarden US-Dollar rund 1 Milliarde US-Dollar mehr Umsatz generieren als im Vorjahr. YouTube würde damit ungefähr sechs Prozent des Gesamtumsatzes von Google ausmachen. Allerdings trägt die größte Video-Plattform der Welt dabei offenbar nichts zum Profit bei. YouTubes kinderfreundliche Video-AppYouTube Kids: App für das Hauptpublikum Nach den Informationen des Wall Street Journal stehe YouTube ein Jahrzehnt nach der Gründung jetzt aber kurz davor, schwarze Zahlen zu schreiben. Dass die Rentabilität bisher noch nicht erreicht wurde, soll dabei unter anderem auch an der Demografie der Nutzer liegen. Aktuell zählt die Plattform im Monat rund 1 Milliarde Besucher. Die größte User-Gruppe stellen dabei Kinder und Jugendliche. Um in die Gewinnzone zu kommen, müsse YouTube es schaffen, seine Nutzerbasis zu erweitern.

Kinderkanal, Musik & Abo als Umsatzbringer

Dabei zeigen auch die jüngsten Entwicklungen wie Google versucht, mehr Nutzer auf die Plattform zu lenken und damit mehr Umsatz zu generieren - teilweise auch abseits vom klassischen Geschäft mit Werbung. In den USA wurde Ende letzten Jahres der Musik-Dienst YouTube Music Key gestartet, bei dem Nutzer für eine Gebühr von 9,95 US-Dollar im Monat Musikvideos werbefrei und auch Offline betrachten können.

YouTube Music KeyYouTube Music KeyYouTube Music KeyYouTube Music Key
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Das junge Zielpublikum soll dagegen mit einer eigenen "YouTube-Kids-App" noch gezielter angesprochen werden. Die Anwendung, die in den USA für Smartphones und Tablets mit Android und iOS vorgestellt wurde, soll Kinder ausschließlich mit altersgerechten Inhalten versorgen. Darüber hinaus könnte YouTube auch mit einem lange erwarteten werbefreien Abo-Service zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Jetzt muss sich zeigen, ob sich alle diese Maßnahmen auch unterm Strich lohnen. Google, Youtube, Videoplattform Google, Youtube, Videoplattform Google
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