Android-Lizenzen: Samsung zahlte Microsoft 1 Mrd. Dollar für 2013
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat im letzten Jahr im Rahmen des mit Microsoft geschlossenen Lizenzabkommens für die Nutzung von Technologien der Redmonder in Verbindung mit den Android-Smartphones der Galaxy-Serie rund eine Milliarde Dollar gezahlt. Dies belegt, wie einträglich die Android-Lizenzabkommen für Microsoft sind.
Während Microsoft von den Geräteherstellern inzwischen keinerlei Lizenzgebühren für die Verwendung von Windows Phone mehr kassiert und sein Betriebssystem somit praktisch kostenlos abgibt, profitiert man still und leise kräftig vom Erfolg von Android. Weil Samsung der größte Anbieter von Android-Smartphones ist, zahlt der koreanische Hersteller auch am meisten an Microsoft für die Nutzung der von dem Softwarekonzern patentierten Technologien.
Siehe auch: Samsung und Microsoft streiten sich um Android-Lizenzzahlung
Wie nach Angaben von Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley aus einem jüngst freigegebenen Gerichtsdokument aus einem Patentstreit zwischen Microsoft und Samsung hervorgeht, floss allein im Jahr 2013 rund eine Milliarde Dollar im Rahmen des zwischen den beiden Firmen bestehenden Lizenzabkommens rund um Android. Hintergrund ist die Behauptung von Microsoft, dass Android diverse Technologien nutzt, die von seinen Patenten abgedeckt werden. Microsoft verdient dadurch an rund 75 Prozent aller verkauften Android-Smartphones mit.
Die Veröffentlichung des von Foley zitierten Dokuments geht auf ein seit August 2014 anhängiges Verfahren zurück, in dem Microsoft Samsung vorwirft, durch verspätete Zahlungen gegen das bestehende Patentabkommen verstoßen zu haben. Insgesamt fordert der Software-Riese knapp sieben Millionen Dollar zusätzlich.
Eigentlich hätte Samsung bereits im August 2013 die zwischen den beiden Firmen ausgehandelte Summe von einer Milliarde Dollar zahlen müssen. Es dauerte jedoch bis Ende September 2013, bis die Gelder tatsächlich flossen, weshalb Microsoft nun die Zahlung von Zinsen in der genannten Höhe von 6,9 Millionen Dollar erstreiten will.
Aktuell weigert sich Samsung vor dem Hintergrund der Übernahme von Nokias Gerätesparte durch Microsoft aber, die ausstehenden Zinsen zu bezahlen. Man argumentiert damit, dass der Zukauf gegen die Bedingungen des Pakts für die Zusammenarbeit der beiden Konzerne verstößt. Die von Microsoft nun geforderten Zinsen sollen nach Meinung von Samsung nun reduziert oder ganz gestrichen werden, weil das Patentabkommen angeblich nur außerhalb von Korea patentierte Technologien und außerhalb von Korea verkaufte Geräte betrifft
Microsoft will die Zahlung weiter gerichtlich durchsetzen und behauptet, Samsung würde versuchen, aus einer Auseinandersetzung um einen Vertrag der Firmen, der nach US-Gesetzen abgeschlossen wurde, nun ein regulatorisches Problem in Korea zu machen.
Siehe auch: Samsung und Microsoft streiten sich um Android-Lizenzzahlung
Wie nach Angaben von Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley aus einem jüngst freigegebenen Gerichtsdokument aus einem Patentstreit zwischen Microsoft und Samsung hervorgeht, floss allein im Jahr 2013 rund eine Milliarde Dollar im Rahmen des zwischen den beiden Firmen bestehenden Lizenzabkommens rund um Android. Hintergrund ist die Behauptung von Microsoft, dass Android diverse Technologien nutzt, die von seinen Patenten abgedeckt werden. Microsoft verdient dadurch an rund 75 Prozent aller verkauften Android-Smartphones mit.
Die Veröffentlichung des von Foley zitierten Dokuments geht auf ein seit August 2014 anhängiges Verfahren zurück, in dem Microsoft Samsung vorwirft, durch verspätete Zahlungen gegen das bestehende Patentabkommen verstoßen zu haben. Insgesamt fordert der Software-Riese knapp sieben Millionen Dollar zusätzlich.
Eigentlich hätte Samsung bereits im August 2013 die zwischen den beiden Firmen ausgehandelte Summe von einer Milliarde Dollar zahlen müssen. Es dauerte jedoch bis Ende September 2013, bis die Gelder tatsächlich flossen, weshalb Microsoft nun die Zahlung von Zinsen in der genannten Höhe von 6,9 Millionen Dollar erstreiten will.
Aktuell weigert sich Samsung vor dem Hintergrund der Übernahme von Nokias Gerätesparte durch Microsoft aber, die ausstehenden Zinsen zu bezahlen. Man argumentiert damit, dass der Zukauf gegen die Bedingungen des Pakts für die Zusammenarbeit der beiden Konzerne verstößt. Die von Microsoft nun geforderten Zinsen sollen nach Meinung von Samsung nun reduziert oder ganz gestrichen werden, weil das Patentabkommen angeblich nur außerhalb von Korea patentierte Technologien und außerhalb von Korea verkaufte Geräte betrifft
Microsoft will die Zahlung weiter gerichtlich durchsetzen und behauptet, Samsung würde versuchen, aus einer Auseinandersetzung um einen Vertrag der Firmen, der nach US-Gesetzen abgeschlossen wurde, nun ein regulatorisches Problem in Korea zu machen.
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
- MatePad Pro Max: Huaweis neues Premium-Tablet im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Exchange Online: Dumme E-Mail-Panne schickt zu viel in Quarantäne
- Netflix Probeabo: Der kostenlose Testzeitraum ist in Deutschland zurück
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Google bestätigt: Pixel-Smartphones werden durch die Bank teurer
- Apples MacBook Ultra soll weit mehr bieten als gewöhnliche MacBooks
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach OnePlus jetzt Nothing? Smartphone-Marke wohl auf dem Rückzug
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - Gestern 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr -
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen