Gamer stehen seltener unter Angriffsdruck durch gezielte Malware
Spiele-Fans können in einer Sache etwas beruhigter sein: Die Menge an Malware, die gezielt auf Gamer gefeuert wird, hat abgenommen. Grund zur Entwarnung gibt es aber trotzdem nicht. Denn Kriminelle trachten derzeit allgemein vor allem nach Login-Daten - auch jenen von Online-Spielern.
Das geht aus einer Analyse hervor, die das Security-Unternehmen Kaspersky Lab im Vorfeld der Spielemesse Gamsescom veröffentlicht hat. Bei deutschen Nutzern identifizierten dessen Sicherheitsexperten in der ersten Hälfte dieses Jahres demnach insgesamt 3.600 Attacken, bei denen spezielle Gaming-Malware eingesetzt wurde. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum immerhin mehr als 18.000 Angriffe - der bisherige Rekordwert.
Der Rückgang ist nicht darauf zurückzuführen, dass es derzeit insgesamt weniger Aktivität von Schadprogrammen gebe. "Malware wird aktuell generischer eingesetzt als noch vor einem Jahr. Cyberkriminelle zielen schlussendlich nicht auf eine bestimmte Art von Nutzern wie Gamer ab, sondern sind allgemein an sensiblen Anwenderinformationen wie Account-Login-Daten interessiert", erklärte Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyseteams bei Kaspersky Lab.
Darüber hinaus sind Gamer inzwischen schwerer zu attackieren, denn sie setzen häufiger auf stärkere Sicherheits-Features wie die Two-Factor-Authentifizierungen via Token oder zusätzlicher Software. "Letztendlich müssen wir auch die Spieleindustrie loben", sagte Funk. Die Spieleentwickler hätten immer bessere Sicherheitsmechanismen integriert und stellen Kriminelle vor große Hürden.
Allerdings gibt es einen generellen Anstieg und eine zunehmende Professionalisierung bei Phishing-Angriffen. Beliebteste Ziele sind dabei Nutzer Sozialer Netzwerke, Kunden von Banken und Online-Händlern sowie E-Mail-Nutzer. Gamer folgen hier immerhin auf Rang vier. So zielten konkret 2,3 Prozent aller weltweit im vergangenen Jahr von Kaspersky gemessenen Phishing-Angriffe auf Online-Spieler ab.
Der Rückgang ist nicht darauf zurückzuführen, dass es derzeit insgesamt weniger Aktivität von Schadprogrammen gebe. "Malware wird aktuell generischer eingesetzt als noch vor einem Jahr. Cyberkriminelle zielen schlussendlich nicht auf eine bestimmte Art von Nutzern wie Gamer ab, sondern sind allgemein an sensiblen Anwenderinformationen wie Account-Login-Daten interessiert", erklärte Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyseteams bei Kaspersky Lab.
Darüber hinaus sind Gamer inzwischen schwerer zu attackieren, denn sie setzen häufiger auf stärkere Sicherheits-Features wie die Two-Factor-Authentifizierungen via Token oder zusätzlicher Software. "Letztendlich müssen wir auch die Spieleindustrie loben", sagte Funk. Die Spieleentwickler hätten immer bessere Sicherheitsmechanismen integriert und stellen Kriminelle vor große Hürden.
Allerdings gibt es einen generellen Anstieg und eine zunehmende Professionalisierung bei Phishing-Angriffen. Beliebteste Ziele sind dabei Nutzer Sozialer Netzwerke, Kunden von Banken und Online-Händlern sowie E-Mail-Nutzer. Gamer folgen hier immerhin auf Rang vier. So zielten konkret 2,3 Prozent aller weltweit im vergangenen Jahr von Kaspersky gemessenen Phishing-Angriffe auf Online-Spieler ab.
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