Kriminologe: Warnung vor WhatsApp-Alternative Kik

Smartphone, Kinder, Spielen Bildquelle: PictureYouth / Flickr
Angesichts dessen, dass gerade viele Nutzer nach einer Alternative zum WhatsApp-Messenger suchen, hat der Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger vor der konkurrierenden Anwendung Kik gewarnt.
Vor allem Minderjährige sollten diesen Messenger meiden. Denn dieser würde überdurchschnittlich häufig von potenziellen Sexualstraftätern genutzt, um Kontakt zu Kindern und Jugendlichen herzustellen. Dies wird auch aus den Nutzerkommentaren in Googles Play-Store deutlich, die sich selten mit der App befassen, sondern eher einer Kontaktanzeigen-Plattform ähneln.

In der Vergangenheit gab es auf verschiedenen Plattformen, die vor allem von jüngeren Nutzern frequentiert werden, Fälle, in denen Erwachsene die vermeintliche Anonymität missbrauchten, um in eindeutiger Absicht mit Minderjährigen in Kontakt zu kommen. Dies ist nun auch bei Kik so, da das System hierfür ideale Voraussetzungen bietet, wie Rüdiger gegenüber der Wochenzeitung Die Zeit ausführte.

So wird der Messenger überwiegend von Teenagern genutzt - nicht nur um mit Freunden zu kommunizieren, sondern auch um neue Kontakt zu knüpfen. Außerdem gibt es im Gegensatz zu WhatsApp einen höheren Grad an Anonymität. So dient hier beispielsweise nicht die Mobilfunknummer oder ein anderes Merkmal, das einer Person zuzuordnen wäre, der Identifikation.

Hinzu kommt laut dem Kriminologen eine Verbindung von Kik mit Instagram. Auf der Foto-Plattform hat es sich eingebürgert, dass Jugendliche andere Nutzer, die sie interessant finden, zu einem Chat in den Messenger einladen. Dieser Aufforderung wird oft gefolgt. Durch die Mode, die eigenen Galerien mit so genannten Selfies zu füllen, erhalten hier natürlich auch Ältere die Möglichkeit, gezielt bestimmte jüngere Nutzer anzusprechen.

In Australien hat die Polizei den Kik-Messenger schon im vergangenen Jahr als aktuell größtes Problem im Social Media-Bereich eingeordnet. In Deutschland hinken die Behörden bei entsprechenden Analysen und Gegenmaßnahmen noch hinterher. Rüdiger empfiehlt daher vor allem den Eltern, ihre Kinder entsprechend zu sensibilisieren. Smartphone, Kinder, Spielen Smartphone, Kinder, Spielen PictureYouth / Flickr
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