NSA hatte Nutzer von Wikileaks & Pirate Bay im Auge
Die Überwachungsaktivitäten der Geheimdienste NSA und GCHQ betraf laut neu veröffentlichten Dokumenten aus dem Fundus des Whistleblowers Edward Snowden auch das bekannte Whistleblowing-Portal WikiLeaks, dessen Mitgründer Julian Assange und sogar die Besucher der Website.
Wie die vom Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald betriebene Website The Intercept unter Berufung auf interne Dokumente des US-Geheimdiensts NSA und des britischen GCHQ berichtet, gingen die beiden Behörden mehrfach gegen WikiLeaks und andere Aktivistengruppen vor, wobei sie auf verdeckte Überwachung aber auch auf strafrechtliche Verfolgung setzten.
Den Papieren zufolge führten die amerikanischen und britischen Geheimdienste eine breit angelegte Kampagne durch die sich nicht nur gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange, sondern auch das "menschliche Netzwerk der Unterstützer von WikiLeaks" richtete. Außerdem wurden Maßnahmen gegen die weltgrößte BitTorrent-Seite The Pirate Bay und das Hackerkollektiv Anonymous diskutiert.
Das britische Government Communications Headquarter (GCHQ) nutzte seine Überwachungsfähigkeiten laut den von Snowden stammenden NSA-Dokumenten über einen gewissen Zeitraum, um die Besucher der Website von WikiLeaks zu überwachen. Dazu wurden Glasfaserverbindungen angezapft, um so in Echtzeit IP-Adressen zu sammeln und Informationen über die Suchbegriffe zu erlangen, die Nutzer von Suchmaschinen wie Google zu WikiLeaks führten.
Ranghohe Mitarbeiter der NSA stuften WikiLeaks laut den Dokumenten als "gefährlichen ausländischen Akteur" ein, wodurch die Überwachung mit umfangreichen Maßnahmen möglich wurde, ohne dabei US-Bürger ausschließen zu müssen. Statt sich wie immer behauptet auf den "Kampf gegen Terror" zu konzentrieren, wurde auch die Überwachung des BitTorrent-Portals The Pirate Bay und von ausländischen Teilen der lose verbundenen Hackergruppe Anonymous diskutiert, wobei unklar ist, ob es in diesen Fällen auch konkrete Überwachung gegeben hat.
Den Papieren zufolge führten die amerikanischen und britischen Geheimdienste eine breit angelegte Kampagne durch die sich nicht nur gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange, sondern auch das "menschliche Netzwerk der Unterstützer von WikiLeaks" richtete. Außerdem wurden Maßnahmen gegen die weltgrößte BitTorrent-Seite The Pirate Bay und das Hackerkollektiv Anonymous diskutiert.
Das britische Government Communications Headquarter (GCHQ) nutzte seine Überwachungsfähigkeiten laut den von Snowden stammenden NSA-Dokumenten über einen gewissen Zeitraum, um die Besucher der Website von WikiLeaks zu überwachen. Dazu wurden Glasfaserverbindungen angezapft, um so in Echtzeit IP-Adressen zu sammeln und Informationen über die Suchbegriffe zu erlangen, die Nutzer von Suchmaschinen wie Google zu WikiLeaks führten.
Ranghohe Mitarbeiter der NSA stuften WikiLeaks laut den Dokumenten als "gefährlichen ausländischen Akteur" ein, wodurch die Überwachung mit umfangreichen Maßnahmen möglich wurde, ohne dabei US-Bürger ausschließen zu müssen. Statt sich wie immer behauptet auf den "Kampf gegen Terror" zu konzentrieren, wurde auch die Überwachung des BitTorrent-Portals The Pirate Bay und von ausländischen Teilen der lose verbundenen Hackergruppe Anonymous diskutiert, wobei unklar ist, ob es in diesen Fällen auch konkrete Überwachung gegeben hat.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- KI-Lobby: Europa muss sich entscheiden - wir oder das Klima
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
- App für Vorhersagen: Zuckerberg will Polymarket und Co. abkupfern
- Keine Kreditkarte mehr nötig: EC-Karte erhält neue praktische Features
- 436.000 Jobs: Rekord-Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Galaxy Watch Ultra 2: Erste Render-Bilder zeigen das Design im Detail
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen