Microsoft: Rekordumsatz von über 24,5 Mrd. Dollar
Microsoft hat aufgrund des starken Weihnachtsgeschäfts einen neuen Rekordumsatz für das zweite Quartal seines aktuellen Geschäftsjahres gemeldet. Zwar ging der Umsatz mit Windows für Client-Systeme etwas zurück, dafür legten die Einnahmen mit Windows Phone deutlich zu.
Wie Microsoft in seinem gestern Abend veröffentlichten Quartalsbericht vermeldete, erzielte man im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz in Höhe von 24,52 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag dabei bei immerhin 6,56 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent zu, während der Gewinn um 2,8 Prozent stieg.
Microsoft zufolge gingen die Einnahmen aus OEM-Installationen von Windows auf neuen Computern um drei Prozent zurück, was man auf die gesunkene Nachfrage im PC-Markt zurückführt. Der Umsatz aus Lizenzeinnahmen für Windows Phone und Abgaben aus Lizenzabkommen mit Herstellern von Android-Geräten nahm um 50 Prozent zu.
Auch der Umsatz aus dem Vertrieb von Abonnements für Office 365 Home Premium, also die Version für Privatanwender, stieg offenbar deutlich, denn die Redmonder gaben an, dass man die Zahl der Nutzer innerhalb des letzten Quartals von zwei auf 3,5 Millionen steigern konnte. Auch bei der Hardware ging es für den Konzern aufwärts.
Seit der Einführung der Xbox One vor fünf Wochen wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit insgesamt 3,9 Millionen der neuen Spielkonsolen an den Handel ausgeliefert. Die Tablets der Surface-Reihe brachten mehr ein, wobei man keine konkreten Angaben zu den verkauften Stückzahlen herausgab. Stattdessen war von einem Quartalsumsatz von 893 Millionen Dollar die Rede - mehr als man im gesamten Jahr 2013 mit den hauseigenen Tablets verdiente.
Vor allem die Verkäufe der ARM-basierten Version hätten angezogen, hob Microsoft hervor. Dabei ist allerdings nicht alles Gold, was glänzt. So hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben Kosten in Höhe von 932 Millionen Dollar im Surface-Bereich, was letztlich bedeutet, dass man mit den Tablets insgesamt 39 Millionen Dollar Verlust machte.
Microsofts Sparten für Business-Produkte konnten erneut sehr gute Zahlen liefern. Die Zahl der Office 365-Nutzer in Unternehmen und der Kunden, die die Azure Cloud-Services einsetzen, konnte jeweils verdoppelt werden. Insgesamt kletterte der Umsatz aus der Lizenzvergabe an Unternehmen um 7 Prozent auf 9,59 Milliarden Dollar. Zugpferde waren hier die Server- und Office-Produkte.
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