31% des Yahoo-Umsatzes kommen von Microsoft

Microsoft, Logo, Yahoo Bildquelle: Edgeworks Limited / Flickr
Die Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft zahlt sich aus, zumindest für den Internetpionier. Denn das Geld, das Microsoft für die Einbindung der Bing-Suchmaschine zahlt, ist mit einem Anteil von 31 Prozent eine der Haupteinnahmequellen von Yahoo.
Das berichtet das Wirtschaftsportal Bloomberg auf seiner Seite und beruft sich dabei auf Dokumente der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Diese hatte von Yahoo gefordert, dass das Unternehmen zusätzliche Details zu seinem Such- und Anzeigengeschäft offenlegt.

Bisher hatte Yahoo diesbezüglich einen Anteil von mehr als zehn Prozent genannt, nun musste man offenlegen, dass es im letzten (abgeschlossenen) Geschäftsquartal rund 31 Prozent des Gesamtumsatzes von Yahoo waren, die auf die Bing-Kooperation zurückgehen.

Das ist vor allem deshalb erstaunlich, da die seit Mitte des vergangenen Jahres amtierende Yahoo-Chefin Marissa Mayer im Mai die seit 2009 bestehende Kooperation vorzeitig beenden wollte. Damals hieß es, dass die Bereitstellung der Technologien von Microsofts Bing-Sparte für die Verwendung bei der Yahoo-Suchmaschine nicht die Erwartungen von Mayer erfüllt hätten.

Angesichts der nun bekannt gewordenen Prozentzahl ist das bemerkenswert, da es sich hierbei um fast ein Drittel des Umsatzes von Yahoo handelt. Möglicherweise wollte Mayer Microsoft-Chef Steve Ballmer bei den damaligen Gesprächen unter Druck setzen, da Microsoft bis März 2014 Geld an Yahoo zahlt, wenn die Platzierung von Werbung nicht die erwünschten bzw. vereinbarten Einnahmen bringt.

Die Microsoft-Yahoo-Vereinbarung sollte eigentlich bis 2020 laufen, allerdings haben beide Unternehmen die Möglichkeit, 2015 die Kooperation vorzeitig zu beenden. Yahoo hat zusätzlich eine Ausstiegsoption für den Fall, dass die durchschnittlichen Einnahmen aus Suchanfragen auf weniger als 40 Prozent der Google-Einnahmen bei einer vergleichbaren Suchanfrage fallen, was aber unter Branchenbeobachtern als höchst unwahrscheinlich gilt. Microsoft, Logo, Yahoo Microsoft, Logo, Yahoo Edgeworks Limited / Flickr
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
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