CoD: Ghosts-Entwickler zu Xbox One 720p-Dilemma
Call of Duty: Ghosts geht morgen in den Handel. Der Start wurde mit einem Live-Trailer gefeiert. Jetzt bestätigen sich Meldungen, dass CoD: Ghost auf der Xbox One in 720p laufen wird. Für Entwickler Infinity Ward ist auch das Xbox-One-OS schuld.
Der "Engineering Nightmare"
Call of Duty: Ghosts gilt als einer der Start-Hits für die neue Konsolen-Generation. Die Nachricht, dass der Titel auf Microsofts Xbox One nur in einer Auflösung von 720p dargestellt werden kann, sorgte deshalb für einigen Wirbel - vor allem, weil das Sony-Konkurrenz-Produkt Playstation 4 das Spiel mit 1080p auf den Fernseher bringt.
Call of Duty: Ghosts
Außerdem gilt die Call of Duty-Reihe seit Jahren eigentlich als Aushänge-Schild von Microsofts Xbox-Spiele-Universum.
Jetzt hat Eurogamer mit Entwickler Infinity Ward über die Gründe für das Auflösungs-Dilemma gesprochen. Demnach kann Call of Duty: Ghosts auf der Xbox One zwar theoretisch in 1080p dargestellt werden. Allerdings wäre dann nicht mehr garantiert, dass das Spiel mit 60 Frames pro Sekunde auf dem Fernseher landet.
Das Xbox-One-OS schlaucht die GPU
Infinity Ward betont, dass nicht etwa grundsätzlich die Leistung der Xbox-One-Hardware zu bemängeln wäre. Für die Entwickler steckt das Problem unter anderem im Betriebssystem der neuen Microsoft-Konsole.
Das beansprucht rund 10 Prozent der gesamten GPU-Leistung. In Kombination mit anderen Problemen ist dieser Leistungsverlust aktuell zu groß, um Call of Duty: Ghosts auch auf der Xbox One in voller Auflösung mit stabiler Bildrate darstellen zu können.
Für zukünftige Call-of-Duty-Titel auf der Xbox One soll es aber Hoffnung für schärfere Ansichten geben. Laut Infinity Ward werde mit der Optimierung der Spiele-Engines und dem Xbox-One-OS zukünftig noch mehr Leistung für Auflösung zur Verfügung stehen. Dann sei vermutlich auch die Darstellung von 1080p und 60 fps kein Problem.
CoD landet trotzdem mit 1080p im TV
Gefragt nach dem direkten Vergleich zwischen CoD: Ghosts für die Playstation 4 und Xbox One versucht Infinity Ward Executive Producer Mark Rubin diplomatisch zu bleiben:
"Ich denke, beide sehen großartig aus. Manche würden der Unterschied vielleicht sehen, wenn sie den direkten Vergleich hätten. Andere würden es gar nicht bemerken. Auch der Xbox-One-Output ist in 1080p - er wird eben von der Hardware hochskaliert".
Einen Vorwurf kann man den Entwicklern auf jeden Fall nicht machen: Zu spät über die Auflösung der Xbox-One-Version von CoD: Ghosts berichtet zu haben. Rubin verrät: "Es war eine sehr späte Entscheidung. Wir haben sie vor nicht einmal einem Monat getroffen".
Das gesamte Interview mit Infinity Ward Executive Producer Mark Rubin gibt’s bei Eurogamer.
Call of Duty: Ghosts gilt als einer der Start-Hits für die neue Konsolen-Generation. Die Nachricht, dass der Titel auf Microsofts Xbox One nur in einer Auflösung von 720p dargestellt werden kann, sorgte deshalb für einigen Wirbel - vor allem, weil das Sony-Konkurrenz-Produkt Playstation 4 das Spiel mit 1080p auf den Fernseher bringt.
Call of Duty: Ghosts
Außerdem gilt die Call of Duty-Reihe seit Jahren eigentlich als Aushänge-Schild von Microsofts Xbox-Spiele-Universum.
Jetzt hat Eurogamer mit Entwickler Infinity Ward über die Gründe für das Auflösungs-Dilemma gesprochen. Demnach kann Call of Duty: Ghosts auf der Xbox One zwar theoretisch in 1080p dargestellt werden. Allerdings wäre dann nicht mehr garantiert, dass das Spiel mit 60 Frames pro Sekunde auf dem Fernseher landet.
Das Xbox-One-OS schlaucht die GPU
Infinity Ward betont, dass nicht etwa grundsätzlich die Leistung der Xbox-One-Hardware zu bemängeln wäre. Für die Entwickler steckt das Problem unter anderem im Betriebssystem der neuen Microsoft-Konsole.
Das beansprucht rund 10 Prozent der gesamten GPU-Leistung. In Kombination mit anderen Problemen ist dieser Leistungsverlust aktuell zu groß, um Call of Duty: Ghosts auch auf der Xbox One in voller Auflösung mit stabiler Bildrate darstellen zu können.
Für zukünftige Call-of-Duty-Titel auf der Xbox One soll es aber Hoffnung für schärfere Ansichten geben. Laut Infinity Ward werde mit der Optimierung der Spiele-Engines und dem Xbox-One-OS zukünftig noch mehr Leistung für Auflösung zur Verfügung stehen. Dann sei vermutlich auch die Darstellung von 1080p und 60 fps kein Problem.
CoD landet trotzdem mit 1080p im TV
Gefragt nach dem direkten Vergleich zwischen CoD: Ghosts für die Playstation 4 und Xbox One versucht Infinity Ward Executive Producer Mark Rubin diplomatisch zu bleiben:
"Ich denke, beide sehen großartig aus. Manche würden der Unterschied vielleicht sehen, wenn sie den direkten Vergleich hätten. Andere würden es gar nicht bemerken. Auch der Xbox-One-Output ist in 1080p - er wird eben von der Hardware hochskaliert".
Einen Vorwurf kann man den Entwicklern auf jeden Fall nicht machen: Zu spät über die Auflösung der Xbox-One-Version von CoD: Ghosts berichtet zu haben. Rubin verrät: "Es war eine sehr späte Entscheidung. Wir haben sie vor nicht einmal einem Monat getroffen".
Das gesamte Interview mit Infinity Ward Executive Producer Mark Rubin gibt’s bei Eurogamer.
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