Studie: Facebook kann Psychosen verursachen
Facebook führt für seine Nutzer unter Umständen zu Psychosen. Zu dem erschreckenden Ergebnis kommt eine Studie der Universität Tel Aviv, wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet.
Parallel zu dem sich immer weiter verbreitenden Internet-Zugang nimmt auch die Zahl der damit verbundenen Psychopathologien zu, sagt Doktor Uri Nitzan, der zum Thema Facebook forscht. Er habe bei seinen Patienten direkte Zusammenhänge zwischen psychotischen Vorfällen und der Facebook-Nutzung feststellen können.
So hätten sich Menschen beispielsweise verletzlich gefühlt, nachdem sie private Informationen auf Facebook preisgaben. Eine Patientin habe sogar die Vorstellung entwickelt, dass ein Facebook-Kontakt sie durch den Computerbildschirm physisch berühre, sagte Nitzan.
Für seine im israelischen Journal für Psychiatrie und verwandte Wissenschaften veröffentlichte Studie hatte Nitzan allerdings nur drei Patienten einer tiefen Analyse unterzogen. Dem Zeitungsbericht zufolge will er nun breitere Erhebungen erstellen, um seine Schlussfolgerungen auf eine solide empirische Basis zu stellen.
Bereits jetzt weist Nitzan darauf hin, dass Psychologen bei ihrer Behandlung mehr Aufmerksamkeit als bislang üblich auf Facebook-Nutzung und andere soziale Internet-Netzwerke legen sollten. Das soziale Leben spiele sich zunehmend auch digital ab, dieses sei vielen Ärzten aber noch nicht bewusst genug.
Facebook berge die Gefahr, Realitäten zu verdrängen oder zu ignorieren. Auf der anderen Seite, so der Wissenschaftler, seien natürlich auch die positiven Möglichkeiten von Facebook zu beachten. Dazu wird etwa gezählt, räumlich entfernte Beziehungen besser pflegen zu können als nur per Telefon. Und noch einen Trost hält Nitzan bereit: Bislang sei es gelungen, alle behandlungswilligen Facebook-Patienten zu heilen.
So hätten sich Menschen beispielsweise verletzlich gefühlt, nachdem sie private Informationen auf Facebook preisgaben. Eine Patientin habe sogar die Vorstellung entwickelt, dass ein Facebook-Kontakt sie durch den Computerbildschirm physisch berühre, sagte Nitzan.
Für seine im israelischen Journal für Psychiatrie und verwandte Wissenschaften veröffentlichte Studie hatte Nitzan allerdings nur drei Patienten einer tiefen Analyse unterzogen. Dem Zeitungsbericht zufolge will er nun breitere Erhebungen erstellen, um seine Schlussfolgerungen auf eine solide empirische Basis zu stellen.
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Facebook berge die Gefahr, Realitäten zu verdrängen oder zu ignorieren. Auf der anderen Seite, so der Wissenschaftler, seien natürlich auch die positiven Möglichkeiten von Facebook zu beachten. Dazu wird etwa gezählt, räumlich entfernte Beziehungen besser pflegen zu können als nur per Telefon. Und noch einen Trost hält Nitzan bereit: Bislang sei es gelungen, alle behandlungswilligen Facebook-Patienten zu heilen.
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