Mozilla-Chef sieht Aufgabe als erledigt an und geht
Das Open Source-Unternehmen Mozilla wird sich einen neuen Chef suchen müssen. Gary Kovacs, der die Position bisher inne hatte, kündigte an, seinen Platz in Kürze freimachen zu wollen.
Dieser war vor zwei Jahren zu Mozilla gestoßen. Damals wurde klar, dass man auf dem Desktop zwar wichtige Erfolge errungen hatte, insbesondere beim Zurückdrängen Microsofts aus seiner alles dominierenden Position auf dem Browsermarkt, aber die Zukunft vor allem von mobilen Plattformen geprägt sein werde.
Kovacs sollte mit seinen Erfahrungen bei IBM, Adobe und Sybase in dem Bereich helfen, die Organisation auf die zukünftigen Entwicklungen vorzubereiten. Neben der Weiterentwicklung von Firefox wurden unter seiner Führung verschiedene Produkte angestoßen, die Mozilla auch in der mobilen Welt verankern sollen - darunter das Firefox OS, verschiedene HTML5-Anwendungen und der Firefox für die Android-Plattform.
Jetzt zieht sich Kovacs aus dem Tagesgeschäft zurück. Er wird allerdings weiterhin im Aufsichtsrat bleiben. Wie er ausführte, wolle er aber in der Hauptsache wieder mehr in der klassischen Wirtschaft aktiv sein - während Mozilla zwar ein Unternehmen ist, mit seiner engen Angliederung an die Mozilla Stiftung aber doch eher wie eine gemeinnützige Organisation arbeitet. Für seine Nachfolge soll nun eine andere Person gefunden werden.
Kovacs wird aber nicht einfach ersetzt. Statt dessen soll es weitere Veränderungen in der Leitung des Mozilla-Konglomerats geben. So wird Mitchell Baker, die der Stiftung vorsteht und eher strategische Aufgaben innehatte, stärker in das Tagesgeschäft eingreifen. Produktmanager Jay Sullivan wird zukünftig als Chief Operating Officer hingegen nicht mehr nur für die Roadmaps und Produktstrategien zuständig sein, sondern verstärkt auch das Wachstum der ganzen Firma im Blick haben. Mit Li Gong wurde außerdem ein Manager benannt, der eigens für Firefox OS zuständig sein wird. Dieser leitete bisher die Aktivitäten in Asien.
Kovacs sollte mit seinen Erfahrungen bei IBM, Adobe und Sybase in dem Bereich helfen, die Organisation auf die zukünftigen Entwicklungen vorzubereiten. Neben der Weiterentwicklung von Firefox wurden unter seiner Führung verschiedene Produkte angestoßen, die Mozilla auch in der mobilen Welt verankern sollen - darunter das Firefox OS, verschiedene HTML5-Anwendungen und der Firefox für die Android-Plattform.
Jetzt zieht sich Kovacs aus dem Tagesgeschäft zurück. Er wird allerdings weiterhin im Aufsichtsrat bleiben. Wie er ausführte, wolle er aber in der Hauptsache wieder mehr in der klassischen Wirtschaft aktiv sein - während Mozilla zwar ein Unternehmen ist, mit seiner engen Angliederung an die Mozilla Stiftung aber doch eher wie eine gemeinnützige Organisation arbeitet. Für seine Nachfolge soll nun eine andere Person gefunden werden.
Kovacs wird aber nicht einfach ersetzt. Statt dessen soll es weitere Veränderungen in der Leitung des Mozilla-Konglomerats geben. So wird Mitchell Baker, die der Stiftung vorsteht und eher strategische Aufgaben innehatte, stärker in das Tagesgeschäft eingreifen. Produktmanager Jay Sullivan wird zukünftig als Chief Operating Officer hingegen nicht mehr nur für die Roadmaps und Produktstrategien zuständig sein, sondern verstärkt auch das Wachstum der ganzen Firma im Blick haben. Mit Li Gong wurde außerdem ein Manager benannt, der eigens für Firefox OS zuständig sein wird. Dieser leitete bisher die Aktivitäten in Asien.
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