Mega blockt gerade gestartete Datei-Suchmaschine
Die gerade erst gestartete Suchmaschine für Dateien auf Kim Dotcoms neuem Cloud-Speicherdienst Mega scheint schon wieder Geschichte zu sein. Die URL ist zwar noch abrufbar, Dateien lassen sich damit aber (gar) keine mehr finden.
Wie unter anderem 'Ars Technica' berichtet, ist die neue Suchmaschine Mega-search.me nach nur kurzer Zeit schon wieder nutzlos geworden. Bereits gestern führten die meisten Links ins Leere, selbst vermeintlich harmlose bzw. legitime Dateien wurden als "nicht länger verfügbar" angezeigt.
Beim Betreten der Seite wird nun ein Nachricht eingeblendet, wo einem in Französisch mitgeteilt wird (die Macher dürften dort sitzen), dass offenbar Mega selbst hinter der Sperre steckt: "Aufgrund eines von Mega entwickelten Scripts, das alle auf Mega-search indizierten Dateien löscht, ist die Engine vorübergehend nicht verfügbar. Eine Lösung, um das Problem zu überwinden, wird bald zur Verfügung gestellt."
Kurz zuvor hatte 'TorrentFreak' versucht, Links zu einigen zuvor hochgeladen legalen Dateien (darunter Kim Dotcoms eigenes "Mr. President"-Video) auf Mega-search zu posten, alle entsprechenden Verknüpfungen sind aber "innerhalb von Minuten" gelöscht worden. Jemand hatte diese als Copyright-Verstöße gemeldet.
Das alles deutet darauf hin, dass Mega eine Sperr-Lösung entwickelt hat, die alle auf der Suchmaschine verlinkten Dateien pauschal blockt, meldet und/oder löscht. Die Mega-Macher wollten die Angelegenheit gegenüber Ars Technica nicht kommentieren, Dotcom und Co. scheinen aber Ernst gegen derartige Angebote machen zu wollen.
Viel anderes bleibt Mega aber wohl auch nicht übrig. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass Kim Dotcom derzeit nur auf Kaution auf freiem Fuß ist, zu den Auflagen gehört, dass er während dieser Zeit kein Geschäft aufzieht, das ähnlich wie Megaupload funktioniert. Die harte Politik gegenüber Seiten wie Mega-search dürfte dem gebürtigen Deutschen helfen, dies zu beweisen.
Beim Betreten der Seite wird nun ein Nachricht eingeblendet, wo einem in Französisch mitgeteilt wird (die Macher dürften dort sitzen), dass offenbar Mega selbst hinter der Sperre steckt: "Aufgrund eines von Mega entwickelten Scripts, das alle auf Mega-search indizierten Dateien löscht, ist die Engine vorübergehend nicht verfügbar. Eine Lösung, um das Problem zu überwinden, wird bald zur Verfügung gestellt."
Kurz zuvor hatte 'TorrentFreak' versucht, Links zu einigen zuvor hochgeladen legalen Dateien (darunter Kim Dotcoms eigenes "Mr. President"-Video) auf Mega-search zu posten, alle entsprechenden Verknüpfungen sind aber "innerhalb von Minuten" gelöscht worden. Jemand hatte diese als Copyright-Verstöße gemeldet.
Das alles deutet darauf hin, dass Mega eine Sperr-Lösung entwickelt hat, die alle auf der Suchmaschine verlinkten Dateien pauschal blockt, meldet und/oder löscht. Die Mega-Macher wollten die Angelegenheit gegenüber Ars Technica nicht kommentieren, Dotcom und Co. scheinen aber Ernst gegen derartige Angebote machen zu wollen.
Viel anderes bleibt Mega aber wohl auch nicht übrig. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass Kim Dotcom derzeit nur auf Kaution auf freiem Fuß ist, zu den Auflagen gehört, dass er während dieser Zeit kein Geschäft aufzieht, das ähnlich wie Megaupload funktioniert. Die harte Politik gegenüber Seiten wie Mega-search dürfte dem gebürtigen Deutschen helfen, dies zu beweisen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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