Microsofts Gratis-Antivirus fällt in neuem Test durch
Die kostenlose Antivirus-Software Microsoft Security Essentials kann laut dem neuesten Test der deutschen Sicherheitsspezialisten von AV-Test offenbar aktuell nicht ausreichend vor den am weitesten verbreiteten Bedrohungen schützen.
AV-Test ließ wie üblich alle zwei Monaten die Sicherheitslösungen diverser Hersteller zur Leistungsprüfung antreten, wobei es für Microsofts Produkt im Vergleich zu früheren Tests steil abwärts ging. Vor allem beim Schutz vor neu aufgetauchten Bedrohungen, die auch als "0-day"-Threats bezeichnet werden, tat sich Security Essentials im Vergleich zu anderen kostenlosen AV-Programmen schwer.
Die Tester stellten fest, dass das Microsoft-Antivirus weniger als 70 Prozent der getesteten 0-day-Bedrohungen erfolgreich abwehren konnte, während die besten Produkte alle getesteten Viren, Trojaner und anderen Malware-Varianten stoppten. Aufgrund seiner Schwäche in diesem Bereich bekam Microsoft Security Essentials nur 1,5 von 6 möglichen Punkten bei der Bewertung der Schutzfunktion.
Insgesamt bekam die Anti-Malware-Lösung von Microsoft nur 10,5 Punkte und landete somit am Ende der Rangliste. Obendrein verlor das Produkt auch noch das begehrte AV-Test-Zertifikat. Andere kostenlose Antivirus-Programme wie AVG Free, VIPRE Internet Security mussten zwar gegenüber früheren Tests ebenfalls Punktverluste hinnehmen, sie wurden mit 12,5 beziehungsweise 12,0 Punkten aber immerhin zertifiziert.
Das beste Gesamtergebnis im neuen AV-Test erzielte erneut Bitdefender Internet Security mit 17 von 18 möglichen Punkten. F-Secure Internet Security und Kaspersky Internet Security belegten die folgenden Plätze mit jeweils 15,5 und 15,0 Punkten (zuvor beide 16,5 Punkte). Norton Internet Security war mit 15,0 Punkten (zuvor 15,5 Punkt) ebenfalls vorn mit dabei.
AV-Test ließ auch die Business-Varianten der Sicherheitslösungen der diversen Hersteller zur Prüfung antreten. Die Ergebnisse fielen ähnlich aus wie bei den Consumer-Produkten. F-Secure erreichte den Spitzenplatz, während Microsofts Forefront mit nur 9,5 Punkten am Ende der Skala landete.
Für die Nutzer von Windows 8, bei dessen integriertem Windows Defender die gleiche Technik genutzt wird wie bei den Security Essentials, bedeuten die Ergebnisse von AV-Test, dass sie sich dringend nach einer alternativen Antivirus-Lösung umsehen sollten, denn selbst die anderen kostenlosen Produkte bieten einen besseren Schutz. Microsoft wird auf die negativen Testergebnisse hoffentlich bald mit einer verbesserten Engine für seine Sicherheitslösungen reagieren.
Die Tester stellten fest, dass das Microsoft-Antivirus weniger als 70 Prozent der getesteten 0-day-Bedrohungen erfolgreich abwehren konnte, während die besten Produkte alle getesteten Viren, Trojaner und anderen Malware-Varianten stoppten. Aufgrund seiner Schwäche in diesem Bereich bekam Microsoft Security Essentials nur 1,5 von 6 möglichen Punkten bei der Bewertung der Schutzfunktion.
Insgesamt bekam die Anti-Malware-Lösung von Microsoft nur 10,5 Punkte und landete somit am Ende der Rangliste. Obendrein verlor das Produkt auch noch das begehrte AV-Test-Zertifikat. Andere kostenlose Antivirus-Programme wie AVG Free, VIPRE Internet Security mussten zwar gegenüber früheren Tests ebenfalls Punktverluste hinnehmen, sie wurden mit 12,5 beziehungsweise 12,0 Punkten aber immerhin zertifiziert.
Das beste Gesamtergebnis im neuen AV-Test erzielte erneut Bitdefender Internet Security mit 17 von 18 möglichen Punkten. F-Secure Internet Security und Kaspersky Internet Security belegten die folgenden Plätze mit jeweils 15,5 und 15,0 Punkten (zuvor beide 16,5 Punkte). Norton Internet Security war mit 15,0 Punkten (zuvor 15,5 Punkt) ebenfalls vorn mit dabei.
AV-Test ließ auch die Business-Varianten der Sicherheitslösungen der diversen Hersteller zur Prüfung antreten. Die Ergebnisse fielen ähnlich aus wie bei den Consumer-Produkten. F-Secure erreichte den Spitzenplatz, während Microsofts Forefront mit nur 9,5 Punkten am Ende der Skala landete.
Für die Nutzer von Windows 8, bei dessen integriertem Windows Defender die gleiche Technik genutzt wird wie bei den Security Essentials, bedeuten die Ergebnisse von AV-Test, dass sie sich dringend nach einer alternativen Antivirus-Lösung umsehen sollten, denn selbst die anderen kostenlosen Produkte bieten einen besseren Schutz. Microsoft wird auf die negativen Testergebnisse hoffentlich bald mit einer verbesserten Engine für seine Sicherheitslösungen reagieren.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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