Heute besser in Microsoft investieren als in Apple
Die Aktie des Computerkonzerns Apple hat in den letzten Jahren zwar eine überragende Entwicklung durchgemacht und ist gerade wieder etwas erschwinglicher geworden, trotzdem sollte man jetzt in Microsoft investieren.
Diese Empfehlung gibt zumindest der Börsenexperte Brett Arends vom renommierten Wirtschaftsblatt 'Wall Street Journal' und hat dabei mehrere andere Spezialisten hinter sich. Denn seiner Einschätzung nach ist der Software-Konzern aus Redmond hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Stärke und der Aussichten auf die kommenden Entwicklungen derzeit stark unterbewertet.
Mit einer solchen Empfehlung hätte man noch vor zehn Jahren, als Apple sich gerade erst auf den Weg machte, äußerst falsch gelegen. Wer damals 10.000 Dollar in Microsoft anlegte und auch die Dividenden-Ausschüttungen reinvestiert hätte, würde heute gerade einmal auf 13.000 Dollar Aktienwert kommen. Bei Apple wären es hingegen 700.000 Dollar.
Auch wenn der Stand der Apple-Aktie nach Ansicht der Experten heute durchaus gerechtfertigt ist, sei der Konzern doch verletzlicher als viele annehmen würden. "Apple ist ein super Unternehmen, das aktuell übernatürliche Gewinne aus hohen Marktanteilen in Bereichen zieht, die mit eigenen, sehr guten Produkten erst richtig aufgebaut wurden", erklärte beispielsweise Steve Russell, der für die Anlagen der Investmentfirma Ruffer & Co. verantwortlich ist. Man sollte aber nicht darauf spekulieren, dass dies immer so bleibt.
Microsoft sei hingegen in einer gegenteiligen Situation. Es handle sich um ein "mäßiges Unternehmen mit ordentlichen Gewinnen und keiner erwartet, dass sich daran etwas ändert", so Russel. Allerdings würde Redmond gerade eine Reihe von Schlüsselprodukten starten, die durchaus viel verändern können.
Insbesondere in der Kombination von seit Jahren stabil laufenden Produkten wie Office mit neuen Trends wie Windows RT-Tablets sehen die Experten ein enormes Potenzial. Als Zwischenebene liege das völlig neu gestaltete Windows 8 dazwischen. Hier sei davon auszugehen, dass Office und Tablets zusammen finanzkräftige Business-Kunden auf sich aufmerksam machen, wodurch das limitiertere iPad in Bedrängnis geraten könnte.
Auch wenn die Spezialisten nicht davon ausgehen, dass Microsoft auch nur annähernd so schnelle Kursgewinne wie Apple erreichen kann, spricht ihrer Ansicht nach doch vieles dafür, dass der Konzern durch die Mischung seiner in vielen Bereichen dominierenden Grundlagen und neuer Produkte auf längere Sicht mehr Erträge verspricht.
Mit einer solchen Empfehlung hätte man noch vor zehn Jahren, als Apple sich gerade erst auf den Weg machte, äußerst falsch gelegen. Wer damals 10.000 Dollar in Microsoft anlegte und auch die Dividenden-Ausschüttungen reinvestiert hätte, würde heute gerade einmal auf 13.000 Dollar Aktienwert kommen. Bei Apple wären es hingegen 700.000 Dollar.
Auch wenn der Stand der Apple-Aktie nach Ansicht der Experten heute durchaus gerechtfertigt ist, sei der Konzern doch verletzlicher als viele annehmen würden. "Apple ist ein super Unternehmen, das aktuell übernatürliche Gewinne aus hohen Marktanteilen in Bereichen zieht, die mit eigenen, sehr guten Produkten erst richtig aufgebaut wurden", erklärte beispielsweise Steve Russell, der für die Anlagen der Investmentfirma Ruffer & Co. verantwortlich ist. Man sollte aber nicht darauf spekulieren, dass dies immer so bleibt.
Microsoft sei hingegen in einer gegenteiligen Situation. Es handle sich um ein "mäßiges Unternehmen mit ordentlichen Gewinnen und keiner erwartet, dass sich daran etwas ändert", so Russel. Allerdings würde Redmond gerade eine Reihe von Schlüsselprodukten starten, die durchaus viel verändern können.
Insbesondere in der Kombination von seit Jahren stabil laufenden Produkten wie Office mit neuen Trends wie Windows RT-Tablets sehen die Experten ein enormes Potenzial. Als Zwischenebene liege das völlig neu gestaltete Windows 8 dazwischen. Hier sei davon auszugehen, dass Office und Tablets zusammen finanzkräftige Business-Kunden auf sich aufmerksam machen, wodurch das limitiertere iPad in Bedrängnis geraten könnte.
Auch wenn die Spezialisten nicht davon ausgehen, dass Microsoft auch nur annähernd so schnelle Kursgewinne wie Apple erreichen kann, spricht ihrer Ansicht nach doch vieles dafür, dass der Konzern durch die Mischung seiner in vielen Bereichen dominierenden Grundlagen und neuer Produkte auf längere Sicht mehr Erträge verspricht.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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