Nahost-Konflikt: 'Zweite Front' durch Hackerangriffe
Während sich im Nahen Osten der Konflikt zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas immer weiter zuspitzt, hat Anonymous beschlossen, sich aktiv in die Auseinandersetzung einzumischen und hat massenhaft israelische Webseiten angegriffen.
Seit Ende der vergangenen Woche greift das Hacker-Kollektiv Anonymous zahlreiche Seiten der israelischen Regierung an und hat am Wochenende zudem eine Liste mit Namen, Telefonnummern und anderen persönlichen Daten von mehr als 3000 Unterstützern (bzw. Spendern) der Pro-Israel-Gruppe "Unity Coalition for Israel" veröffentlicht. Das berichtet unter anderem 'The Next Web'.
Die israelische Regierung hat gestern bestätigt, dass sie nun in eine "zweite Front" hineingezogen worden ist: In den letzten Tagen habe es 44 Millionen Cyber-Angriffe gegeben, sagte nach Angaben von Nachrichtenagenturen Finanzminister Yuval Steinitz.
Anonymous fährt seit einigen Tagen unter dem Hashtag #opisrael massive Angriffe und meint in diesem Konflikt zwischen Täter und Opfer klar unterscheiden zu können. Auf 'AnonRelations' heißt es dazu, dass man "viel zu lange" bei der "barbarischen, brutalen und verachtenswerten" Behandlung der palästinensischen Bevölkerung zugesehen habe.
Anonymous rechtfertigt die Angriffe auch mit der Drohung der israelischen Regierung, Internet- und andere Kommunikationsverbindungen in den Gaza-Streifen zu kappen. Anonymous schreibt dazu, dass damit eine "Grenze im Sand überschritten" worden ist, wie der ehemalige ägyptische Staatschef "Mubarack" (sic!) werde auch Israel lernen, dass keiner das Internet abschalten könne, während Anonymous "Wache hält". Den Raketen-Beschuss der Hamas erwähnt Anonymous indes mit keinem Wort.
Anonymous will bisher etwa 650 Webseiten auf diverse Arten gehackt haben. Über den Erfolg der Aktion gehen die Meinungen aber auseinander: Wie die 'New York Times' berichtet, waren einige Angriffe erfolgreich, die Seiten der israelischen Regierung dürfte aber kaum betroffen gewesen sein.
Die israelische Regierung hat gestern bestätigt, dass sie nun in eine "zweite Front" hineingezogen worden ist: In den letzten Tagen habe es 44 Millionen Cyber-Angriffe gegeben, sagte nach Angaben von Nachrichtenagenturen Finanzminister Yuval Steinitz.
Anonymous fährt seit einigen Tagen unter dem Hashtag #opisrael massive Angriffe und meint in diesem Konflikt zwischen Täter und Opfer klar unterscheiden zu können. Auf 'AnonRelations' heißt es dazu, dass man "viel zu lange" bei der "barbarischen, brutalen und verachtenswerten" Behandlung der palästinensischen Bevölkerung zugesehen habe.
Anonymous rechtfertigt die Angriffe auch mit der Drohung der israelischen Regierung, Internet- und andere Kommunikationsverbindungen in den Gaza-Streifen zu kappen. Anonymous schreibt dazu, dass damit eine "Grenze im Sand überschritten" worden ist, wie der ehemalige ägyptische Staatschef "Mubarack" (sic!) werde auch Israel lernen, dass keiner das Internet abschalten könne, während Anonymous "Wache hält". Den Raketen-Beschuss der Hamas erwähnt Anonymous indes mit keinem Wort.
Anonymous will bisher etwa 650 Webseiten auf diverse Arten gehackt haben. Über den Erfolg der Aktion gehen die Meinungen aber auseinander: Wie die 'New York Times' berichtet, waren einige Angriffe erfolgreich, die Seiten der israelischen Regierung dürfte aber kaum betroffen gewesen sein.
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