Megabox: Kim Dotcom will Piraterie-Problem lösen

Der Gründer von Megaupload hat sich mit 'Torrentfreak' erneut über sein nächstes großes Projekt, welches als Megabox bekannt ist, unterhalten. Mit Megabox will er kostenlose Musik für alle Besucher zur Verfügung stellen.

Kim Dotcom ist seinen eigenen Angaben zufolge hochmotiviert, wenn es um große Änderungen in der Musik-Industrie geht, welche in seinen Augen dringend erforderlich und überfällig sind. Im Hinblick auf Megabox wird Dotcom mit der Unterstützung von einigen namhaften Künstlern rechnen dürfen, welche das neue Vertriebsmodell ausprobieren möchten.

Namen führte man in diesem Bericht allerdings nicht an. Der Megaupload-Gründer sprach lediglich von einer Reihe Top-Künstlern aus der ganzen Welt.

Die Grundidee, welche man bei Megabox verfolgt, ist das Anbieten von kostenloser Musik für alle Besucher. Einnahmen möchte Dotcom auf zwei Wegen generieren. Dazu soll zum einen die Megakey-Anwendung zum Einsatz kommen, welche schon von Megaupload her bekannt ist und für angepasste Werbeeinblendungen bei den Nutzern sorgt.


Wird diese Anwendung installiert, so stehen die gewünschten Musik-Titel über Megabox in Zukunft kostenlos zur Verfügung. Sollte man an der Installation von Megakey kein Interesse haben, so soll die Plattform alternativ die Möglichkeit bieten, Musik direkt kaufen zu können. 90 Prozent der Einnahmen gehen dabei direkt an die Künstler. Umwege über die großen Plattfirmen will Dotcom dabei vermeiden.

Auf diese Weise will der Megaupload-Gründer gegen das Piraterie-Problem vorgehen und möglicherweise eine Lösung dafür gefunden haben. Während dieses Vorhaben für keine Begeisterung bei den Plattenfirmen sorgen wird, könnte das Angebot allerdings in den Kreisen der Künstler auf Interesse stoßen.

Wann mit dem Startschuss von Megabox zu rechnen ist, teilte man bisher nicht näher mit. Eine erste öffentliche Version möchte man in den kommenden Wochen auf den Weg bringen.
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gute idee wenn man nicht mehrere euros pro lied blechen muss wäre das auch für mich interrisant im mom ist man was musik angeht zu sehr auf pay pal und co angewiesen und die server sind dauer überlastet da man anscheinend nicht genug investiert um ausreichende kapazitäten zu haben
 
@timeghost2012: Ja, wenn die Idee funktioniert, würde das aber den bisherigen "Zwischenhändler" - die Musikindustrie - massiv schädigen oder gar den Todesstoss versetzen (ein Schelm wer das mit seiner Verhaftung und den Versuchen ihn von der Bildfläche zu kriegen in Zusammenhang setzt ^^)!
 
@timeghost2012: bei amazon bekommt man schon echt viel mp3s und vorallem DRM frei! kannste so oft kopieren wie du willst...
 
@timeghost2012: Gott war dein Kommentar schwierig zu lesen.
 
@moribund: Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Musiker durch dieses "Angebot" darauf verzichten, zu Labels zu gehen?


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