NATO-Angehörige über Facebook ausspioniert
Selbst Nutzer, die im sicheren Umgang mit ihren Daten eigentlich trainiert sein sollten, sind per Social Engineering wohl recht einfach angreifbar. Dies zeigt ein Fall, in dem hochrangige Mitarbeiter des Militärbündnisses NATO einfach über Facebook ausspioniert wurden.
Es genügte schlicht ein Facebook-Account, der angeblich James Stavridis, einem Admiral der US Navy gehört. Von diesem aus wurden zahlreiche Freundschaftsanfragen an NATO-Angehörige verschickt, die zum großen Teil auch ungeprüft erwidert wurden. Betroffen waren unter anderem Angehörige des britischen Militärs, Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums und andere Regierungsmitarbeiter.
Den Angreifern gelang es auf diesem Weg an eine Reihe von persönlichen Daten der Betroffenen zu gelangen, berichtete das US-Magazin 'ZDNet'. So gingen Telefonnummern, private E-Mail-Adressen und Informationen über die Freizeitgestaltung und Familienmitglieder an die Unbekannten. Solche Informationen können genutzt werden, um das Privatleben von Personen, die in sensiblen Bereichen arbeiten, weiter auszuforschen und beispielsweise eine Erpressung vorzubereiten.
Die NATO bestätigte den Vorfall, gab allerdings keine weiteren Informationen zu den Hintergründen bekannt. Laut der britischen Tageszeitung 'The Guardian' sollen die Sicherheitsbehörden allerdings davon ausgehen, dass chinesische Kreise hinter der Spionageaktion stehen. Der fragliche Fake-Account ist inzwischen abgeschaltet und die NATO wies ihre Mitarbeiter noch einmal darauf hin, in Social Networks besondere Vorsicht walten zu lassen. Gerade bei Persönlichkeiten, die eine gewisse öffentliche Bekanntheit haben, sollte man darauf achten, dass diese möglichst über einen verifizierten Account verfügen, wie Facebook ihn seit Kurzem anbietet.
Dass ausgerechnet Stavridis unfreiwillig zum Lockvogel gemacht wurde, kommt nicht von ungefähr. Er ist aktuell der Leiter des U.S. European Command (USEUCOM) und als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) verfügt er über rege Kontakte in zahlreiche NATO-Staaten. Damit ist es recht wahrscheinlich, dass eine Person aus dem NATO-Umfeld, der eine Freundschaftsanfrage geschickt wurde, ihm schon einmal begegnet ist.
Den Angreifern gelang es auf diesem Weg an eine Reihe von persönlichen Daten der Betroffenen zu gelangen, berichtete das US-Magazin 'ZDNet'. So gingen Telefonnummern, private E-Mail-Adressen und Informationen über die Freizeitgestaltung und Familienmitglieder an die Unbekannten. Solche Informationen können genutzt werden, um das Privatleben von Personen, die in sensiblen Bereichen arbeiten, weiter auszuforschen und beispielsweise eine Erpressung vorzubereiten.
Die NATO bestätigte den Vorfall, gab allerdings keine weiteren Informationen zu den Hintergründen bekannt. Laut der britischen Tageszeitung 'The Guardian' sollen die Sicherheitsbehörden allerdings davon ausgehen, dass chinesische Kreise hinter der Spionageaktion stehen. Der fragliche Fake-Account ist inzwischen abgeschaltet und die NATO wies ihre Mitarbeiter noch einmal darauf hin, in Social Networks besondere Vorsicht walten zu lassen. Gerade bei Persönlichkeiten, die eine gewisse öffentliche Bekanntheit haben, sollte man darauf achten, dass diese möglichst über einen verifizierten Account verfügen, wie Facebook ihn seit Kurzem anbietet.
Dass ausgerechnet Stavridis unfreiwillig zum Lockvogel gemacht wurde, kommt nicht von ungefähr. Er ist aktuell der Leiter des U.S. European Command (USEUCOM) und als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) verfügt er über rege Kontakte in zahlreiche NATO-Staaten. Damit ist es recht wahrscheinlich, dass eine Person aus dem NATO-Umfeld, der eine Freundschaftsanfrage geschickt wurde, ihm schon einmal begegnet ist.
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