Firefox: Kritische Schwachstelle wurde gefunden

Abgesehen vom Google-Chrome und dem Internet Explorer 9 von Microsoft wurde auch der Mozilla Firefox im Zuge des Hackerwettbewerbs Pwn2Own der CanSecWest Security-Konferenz erfolgreich geknackt.

Eine 0-Day-Schwachstelle, also eine Sicherheitslücke, für die von den Entwicklern noch kein Patch zur Verfügung gestellt wurde, konnten Willem Pinckaers und Vincenzo Iozzo im Hinblick auf den Firefox in der Version 10.0.2 unter Windows 7 mit installiertem Service Pack 1 ausnutzen, schreibt 'ZDNet.com'.


Abgesehen von der Sicherheitslücke im Mozilla-Browser war es den beiden Sicherheitsexperten möglich, die in Windows integrierten Schutzmechanismen DEP und ALSR zu überlisten. Im Gegensatz zu anderen Browsern war es beim Firefox nicht notwendig, aus einer Sandbox auszubrechen. Mozilla verzichtet auf eine derartige Sicherheitsmaßnahme.

Wie bereits angesprochen wurden auch der Google Chrome und der Internet Explorer 9 im Zuge des Pwn2Own-Wettbewerbs geknackt. Parallel zum Hackerwettbewerb veranstaltete Google selbst einen Event namens Pwnium. Der Internetkonzern war dazu bereit, bis zu eine Million US-Dollar für funktionierende Exploits auszugeben.
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Wer sucht, der findet.
 
@iPeople: Voraussetzung man hat auch das Talent und auch Wissen dafür sowas zu suchen. Aber sowas ist immer ein schöner Beweis, dass keiner der Browser 100% sicher ist
 
@oversoul: Nichts ist sicher, es dauert nur eben je nach Kompetenz länger oder kürzer.
 
@iPeople: Und wen das Ego treibt, sowas finden und ausnutzen zu müssen, der findet noch mehr. Schlimm sind aber (nur) die, die bei sowas von Anfang an vorhaben, es zum Schaden anderer auszunutzen oder an welche die es kriminell ausnutzen wollen /werden zu verteilen / verkaufen.
 
@DerTigga: Richtig.


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