RIM bereitet Nischenrolle von Blackberrys vor

Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) richtet sich vorsichtshalber darauf ein, dass seine Blackberrys auch im Unternehmensumfeld kaum noch eine große Rolle spielen. Zumindest seine Stellung als Dienstleister für das Managing mobiler Geräte soll erhalten bleiben.
Der BlackBerry Enterprise Server erhält deshalb nun eine Erweiterung namens BlackBerry Mobile Fusion. Damit bleibt die Verwaltung von Mobilgeräten nicht mehr länger auf Blackberrys beschränkt, sondern kann auch Apples iPhones und Android-Geräte mit erfassen.

Die Software sorgt beispielsweise dafür, dass stets eine Übersicht darüber besteht, welchen Mitarbeitern welches Gerät zugeteilt wurde. Weiterhin dient es als zentrale Plattform für die Auslieferung von Software-Updates und die Installation zusätzlicher Anwendungen. Kommt ein Smartphone abhanden, kann über das Tool eine komplette Löschung aller Daten vorgenommen werden.

Die Nutzung des Tools wird über eine Web-Oberfläche im Browser erfolgen. RIM merkte an, dass nicht für alle unterstützten Endgeräte der gleiche Funktionsumfang zur Verfügung stehen wird. Hier sei man davon abhängig, was der jeweilige Hersteller an Möglichkeiten anbietet.

Wie RIM mitteilte, werde man im Januar mit einer geschlossenen Beta-Phase für BlackBerry Mobile Fusion starten. Interessierte Unternehmen können sich dafür ab sofort bewerben. Im März - also nur zwei Monate später - soll dann die finale Version allgemein bereitgestellt werden. Über die Preisgestaltung machte das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben. Man wolle sich hier aber am Marktüblichen orientieren, hieß es.

BlackBerry Mobile Fusion hat seinen Ursprung in Deutschland. Die Software wurde ursprünglich von der Firma Ubitexx entwickelt, die im Mai von RIM übernommen wurde.

RIMs Blackberrys galten über Jahre hinweg als ideale Smartphones für den Einsatz in Unternehmen. Allerdings sind die modernen Generationen anderer Hersteller inzwischen flexibel genug, um die gleiche oder mehr Funktionalität zu bieten. Das Unternehmen hat daher immer mehr Probleme, mit der Entwicklung des Marktes mitzuhalten. Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
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