Blackberry 10: Neue Plattform soll RIM retten

Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) hat mit Blackberry 10 das kommende Betriebssystem für seine Plattform vorgestellt. Dieses soll den weiteren Niedergang des einst so erfolgreichen Herstellers endlich zum Stoppen bringen.
Auf der Hausmesse Blackberry World präsentierte RIM allerdings nur eine Vorschau auf die neue Software. Bis diese auch auf Geräten beim Kunden zum Einsatz kommen wird, vergeht noch einige Zeit. Daher ist es ungewiss, ob sie letztlich dazu beitragen kann, die Plattform real für den harten Konkurrenzkampf mit Apple und Google zu stärken.

Andererseits ist RIM-Chef Thorsten Heins recht klar, dass man sich gerade jetzt keine Fehler leisten kann. Deshalb, so erklärte er, nehme man sich Zeit, um die Funktionalität von Blackberry 10 dann auch wirklich gewährleisten zu können. In freier Wildbahn dürften dann wohl irgendwann zwischen August und Oktober die ersten Geräte zu sehen sein.

Man hat also aus den Fehlern beim Start des PlayBook-Tablets die Lehren gezogen. Dieses war beim Produktstart mit einem Betriebssystem ausgeliefert worden, dass mit Wohlwollen als Beta bezeichnet werden konnte. Die Software war fehlerhaft und - mindestens ebenso wichtig - es fehlte an Apps. Blackberry 10 wird deshalb bereits jetzt inklusive einiger Werkzeuge an interessierte Entwickler ausgegeben.

Eines der neuen Features, die auf der Blackberry World präsentiert wurden, ist ein Lernmechanismus für die virtuelle Tastatur. Diese soll sich mit der Zeit immer besser an das individuelle Tipp-Verhalten des jeweiligen Nutzers anpassen und so weniger Tipp-Fehler auftauchen lassen.

Die Kamera soll es außerdem erleichtern, bestimmte Momente in einem Schnappschuss festzuhalten. Drückt man nicht schnell genug auf den Auslöser und ist der eigentlich wichtige Moment vorbei, ist das kein Problem mehr. Das gesamte Geschehen vor der Optik wird über einen bestimmten Zeitrahmen in einem Puffer mitgespeichert. So können Anwender jederzeit ein paar Momente in der Zeit zurückgehen und das beste Bild auswählen.

Im alltäglichen Einsatz viel wichtiger ist die Arbeit, die die RIM-Entwickler in das Multitasking steckten. So wird es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen aktiven Anwendungen wie zwischen Browser-Tabs zu wechseln. Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
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