Festplatten-Preise sollen ab Dezember sinken

Festplatte, Hdd, Seagate, Momentus Thin Bildquelle: Seagate
Die durch die Flutschäden in Thailand entstandenen Lieferengpässe bei herkömmlichen Festplatten könnten weniger stark ausfallen als bisher angenommen. Dadurch soll relativ bald mit einer Entspannung der Lage zu rechnen sein, doch noch steigen die Preise weiter an.
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen aus dem Einzelhandel berichtet, wollen einige Distributoren möglicherweise schon im Dezember beginnen, überschüssige Lagerbestände abzuverkaufen. Zuvor hatten die Firmen mehr Festplatten eingekauft als sonst, weil Sorgen wegen potenzieller Engpässe bestanden.

Siehe auch: Festplatten-Preise im Einzelhandel explodieren

Angeblich ist das Verhältnis zwischen Verfügbarkeit und Nachfrage bei Festplatten weniger schlecht als erwartet, so dass die Distributoren vermeiden müssen, Verluste durch wieder steigende Produktionskapazitäten der Hersteller zu erleiden. Schon im Januar beziehungsweise Februar 2012 soll laut den Quellen aus dem Retail-Channel mit einer Verbesserung der Liefersituation zu rechnen sein.

Erst vor kurzem hatte der japanische Zulieferer Nidec, der einen Großteil der Motoren für die Festplatten der verschiedenen Hersteller liefert, die Wiederaufnahme der Produktion an einem seiner Standorte in Thailand bekanntgegeben. Auch die anderen Komponentenzulieferer haben ihre Produktion mittlerweile bereits verlagert, so dass ab Januar 2012 eine merkliche Besserung der Lage zu erwarten sein soll.

Als weitere Faktoren für eine baldige Entspannung werden die jüngsten Preisanstiege genannt, die dafür gesorgt haben, dass sich die Kunden mit Neukäufen zurückhalten. Außerdem ist die Nachfrage von den PC-Herstellern derzeit noch gedämpft, was ebenfalls auf die heftigen Preisanstiege zurückzuführen sein soll.

Der zweitgrößte Festplattenhersteller der Welt Seagate hat mittlerweile nach eigenen Angaben ebenfalls die Produktion in Thailand wieder aufgenommen. Noch sind die Stückzahlen aber wegen fehlenden Komponenten geringer als normal. Generell rechnet Seagate aber damit, dass man im vierten Quartal 2011 lediglich 10 bis 18 Prozent weniger Laufwerke liefern kann als sonst. Zuvor war man von einem Rückgang der Produktionsmenge um bis zu 40 Prozent ausgegangen.

Seagate prognostiziert laut der 'DigiTimes', dass im vierten Quartal weltweit rund 110 bis 120 Millionen Festplatten produziert werden, was mindestens ein Drittel weniger ist als die auf 180 Millionen Einheiten geschätzte Nachfrage.

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