Festplattenpreise bisher nur geringfügig gesunken
Die Preise von Festplatten sind noch weit davon entfernt, sich wieder auf dem Niveau der Zeit vor der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Herbst einzupendeln. Es zeigt sich allerdings, dass die stärksten Preissteigerungen teilweise bei Anbietern erfolgten, die am wenigsten betroffen waren.
Das geht aus einer Analyse der Situation durch das US-Magazin 'TechSpot' hervor, die sich auf Informationen des Preisvergleichs-Dienstes Camelegg stützte. Western Digital und Toshiba betrieben jeweils Werke in den überschwemmten Regionen. Andere Hersteller waren vor allem durch Engpässe bei den Komponenten betroffen. Denn in der fraglichen Gegend ist beispielsweise auch das Unternehmen Nidec ansässig, das rund 70 Prozent der Motoren für alle weltweit gebauten Festplatten produziert.
Direkt nach der Flut begannen die Preise Ende Oktober zu steigen, Anfang November war dann der Höhepunkt erreicht. Die Kosten für einzelne Modelle waren zu diesem Zeitpunkt um 80 bis 190 Prozent nach oben geschossen. Inzwischen hat sich die Lage ein klein wenig entspannt und die Preise liegen bei den meisten Festplatten noch 60 bis 90 Prozent über den ursprünglichen Werten.
Bei den Desktop-Speichern sind inzwischen die stärksten Teuerungen bei zwei Modellen zu finden, die nicht in der fraglichen Region produziert werden. Die Hitachi Deskstar 7K3000 2TB ist mit 219,99 Dollar fast genau doppelt so teuer wie vor der Flut. Bei der Seagate Barracuda XT 3TB liegt der Preis mit 429,99 Dollar sogar 138,9 Prozent über dem Ursprungswert - dies entspricht auch dem bisherigen Peak.
Grafik: TechSpot
Bei den Festplatten für Notebooks erfuhren dann aber zwei Festplatten-Modelle von Western Digital die stärksten Preissteigerungen: Die Scorpio Black 500GB und 750GB. Diese kosten mit 139,99 Dollar und 229,99 Dollar aktuell 100 Prozent beziehungsweise 155,6 Prozent mehr als vor der Flut. In dem Bereich ist auch die Samsung Spinpoint M8 1TB zu finden, die jetzt 114,99 Dollar kostet und so mit 27,8 Prozent die geringste Teuerung aufweist.
Grafik: TechSpot
Die teils starken Preissteigerungen bei Herstellern, die nur in relativ geringem Ausmaß selbst betroffen waren, sind nicht ausschließlich auf diese selbst zurückzuführen. Bei den bestehenden Engpässen entwickelt auch der gesamte Markt mit den verschiedenen Zwischenhändlern eine entsprechende Dynamik. Allerdings profitierte beispielsweise Seagate durchaus von der Situation: Während Western Digital einen Gewinnrückgang um 36 Prozent auf 145 Millionen Dollar hinnehmen musste, legte das Unternehmen von 150 Millionen auf 563 Millionen Dollar zu.
WinFuture Preisvergleich: Desktop-Festplatten
WinFuture Preisvergleich: Notebook-Festplatten
Direkt nach der Flut begannen die Preise Ende Oktober zu steigen, Anfang November war dann der Höhepunkt erreicht. Die Kosten für einzelne Modelle waren zu diesem Zeitpunkt um 80 bis 190 Prozent nach oben geschossen. Inzwischen hat sich die Lage ein klein wenig entspannt und die Preise liegen bei den meisten Festplatten noch 60 bis 90 Prozent über den ursprünglichen Werten.
Bei den Desktop-Speichern sind inzwischen die stärksten Teuerungen bei zwei Modellen zu finden, die nicht in der fraglichen Region produziert werden. Die Hitachi Deskstar 7K3000 2TB ist mit 219,99 Dollar fast genau doppelt so teuer wie vor der Flut. Bei der Seagate Barracuda XT 3TB liegt der Preis mit 429,99 Dollar sogar 138,9 Prozent über dem Ursprungswert - dies entspricht auch dem bisherigen Peak.
Grafik: TechSpot
Bei den Festplatten für Notebooks erfuhren dann aber zwei Festplatten-Modelle von Western Digital die stärksten Preissteigerungen: Die Scorpio Black 500GB und 750GB. Diese kosten mit 139,99 Dollar und 229,99 Dollar aktuell 100 Prozent beziehungsweise 155,6 Prozent mehr als vor der Flut. In dem Bereich ist auch die Samsung Spinpoint M8 1TB zu finden, die jetzt 114,99 Dollar kostet und so mit 27,8 Prozent die geringste Teuerung aufweist.
Grafik: TechSpot
Die teils starken Preissteigerungen bei Herstellern, die nur in relativ geringem Ausmaß selbst betroffen waren, sind nicht ausschließlich auf diese selbst zurückzuführen. Bei den bestehenden Engpässen entwickelt auch der gesamte Markt mit den verschiedenen Zwischenhändlern eine entsprechende Dynamik. Allerdings profitierte beispielsweise Seagate durchaus von der Situation: Während Western Digital einen Gewinnrückgang um 36 Prozent auf 145 Millionen Dollar hinnehmen musste, legte das Unternehmen von 150 Millionen auf 563 Millionen Dollar zu.
WinFuture Preisvergleich: Desktop-Festplatten
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