Social Networks: Nutzer selbst aktiv für Datenschutz
Die Nutzer sozialer Netzwerke müssen wohl doch nicht zwingend von Dritten vor einem zu geringen Datenschutz behütet werden. Die meisten kümmern sich laut einer aktuellen Studie des IT-Branchenverbandes BITKOM sehr wohl selbst darum, wer die von ihnen eingegebenen Daten zu sehen bekommt.
Bereits acht von zehn Social Network-Nutzern passen das Datenschutz-Niveau demnach individuell an. Konkret haben laut der Umfrage 77 Prozent der Community-Mitglieder die Einstellungen zur Privatsphäre ihres meist genutzten Netzwerks selbst aktiv verändert. Weitere 9 Prozent haben die Standard-Einstellungen bewusst übernommen. Lediglich 11 Prozent haben sich mit den entsprechenden Möglichkeiten nicht auseinandergesetzt.
"Die große Mehrheit der Community-Mitglieder setzt sich inzwischen aktiv mit dem Thema Datenschutz auseinander", sagte BITKOM-Präsident Dieter Kempf. "Die Diskussionen der letzten Monate und die Aufklärungsmaßnahmen der Community-Betreiber haben offenkundig Wirkung gezeigt."
Auffällig sei, dass insbesondere junge Nutzer die Voreinstellungen zum Datenschutz verändern. So haben 89 Prozent der 14- bis 29-jährigen Anwender das Datenschutz-Niveau angepasst. Je älter die Nutzer, desto weniger beschäftigen sie sich mit dem Schutz ihrer Privatsphäre. Auch gibt es Unterschiede nach Bildungsabschlüssen. 83 Prozent der Abiturienten oder Hochschulabsolventen verändern die Einstellungen, aber nur 69 Prozent der Nutzer mit Hauptschulabschluss.
Vor diesem Hintergrund betonte Kempf, sein Verband werde sich auch künftig für hohe rechtliche und technische Datenschutz-Standards in Deutschland und einen aktiven Selbstschutz der Nutzer einsetzen. Die aktuelle Erhebung zeige, dass es durchaus weiteren Bedarf an Aufklärung gebe. Zwei Dritteln der Community-Nutzer (66 Prozent) fehlen nach eigener Einschätzung noch Informationen, was sie für den Schutz ihrer Daten tun können. Gerade ältere Anwender und solche mit niedriger formaler Bildung wünschen sich mehr Aufklärung.
"Die große Mehrheit der Community-Mitglieder setzt sich inzwischen aktiv mit dem Thema Datenschutz auseinander", sagte BITKOM-Präsident Dieter Kempf. "Die Diskussionen der letzten Monate und die Aufklärungsmaßnahmen der Community-Betreiber haben offenkundig Wirkung gezeigt."
Auffällig sei, dass insbesondere junge Nutzer die Voreinstellungen zum Datenschutz verändern. So haben 89 Prozent der 14- bis 29-jährigen Anwender das Datenschutz-Niveau angepasst. Je älter die Nutzer, desto weniger beschäftigen sie sich mit dem Schutz ihrer Privatsphäre. Auch gibt es Unterschiede nach Bildungsabschlüssen. 83 Prozent der Abiturienten oder Hochschulabsolventen verändern die Einstellungen, aber nur 69 Prozent der Nutzer mit Hauptschulabschluss.
Vor diesem Hintergrund betonte Kempf, sein Verband werde sich auch künftig für hohe rechtliche und technische Datenschutz-Standards in Deutschland und einen aktiven Selbstschutz der Nutzer einsetzen. Die aktuelle Erhebung zeige, dass es durchaus weiteren Bedarf an Aufklärung gebe. Zwei Dritteln der Community-Nutzer (66 Prozent) fehlen nach eigener Einschätzung noch Informationen, was sie für den Schutz ihrer Daten tun können. Gerade ältere Anwender und solche mit niedriger formaler Bildung wünschen sich mehr Aufklärung.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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