Social Networks: Nutzer selbst aktiv für Datenschutz

Die Nutzer sozialer Netzwerke müssen wohl doch nicht zwingend von Dritten vor einem zu geringen Datenschutz behütet werden. Die meisten kümmern sich laut einer aktuellen Studie des IT-Branchenverbandes BITKOM sehr wohl selbst darum, wer die von ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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Was nützt das alles, wenn sich der Anbieter immer wieder etwas neues ausdebkt, um seine User bewußt zu verwirren (FB).
 
@Ice-Tee: Dann einfach die Plattform nicht nutzen.
 
@Ice-Tee: bzw. was nutzt eine Veränderung der Einstellung, wenn keine Wahlmöglichkeit zu Datenschutz führt. Wenn ich da sinngemäß einen Punkt habe: "Meine Daten sollen an Dritte weiterverkauft werden: ( ) sofort ; ( ) nur gegen Höchstgebot", dann ist es doch egal, was ich da ankreuze oder verändere... und selbst wenn da am Beispiel Facebook die Nutzer alle ihre Daten "schützen" und dann an Zynga verschenken, nur weil sie Gemüse anpflanzen wollen...
 
@Ice-Tee: Ja klar, FB verfolgt ja auch das Ziel, alle Nutzer durch ihre neuen Features so zu verärgern, dass sie die Community irgendwann verlassen. Denkst du auch mal nach, bevor du uns deine geistigen Ergüsse präsentierst? FB ist permanent in Bewegung und implementiert neue Features, was ich auch gut finde. Aber es muss ja immer Leute geben, die was zu meckern haben... Sonst wärs ja langweilig.
 
@Turk_Turkleton: Das Ziel von FB ist immer mehr Daten von Usern zu bekommen, deshalb werden neue Features standardmäßig erst mal auf an und auf unterstem Datenschutzniveau implementiert. FB ändert daran auch erst was, wenn die ganze Sache publik wird (Gesichtserkennung z.B.)! Neue Features sind OK, aber doch bitte mit Information und nicht hinten rum. Ja Sager sind übrigens genauso langweilig wie Meckerer.
 
@OttONormalUser: das ziel von FB ist es werbung zu verkaufen und usern eine feature-reiche soziale netzwelt zur verfügung zu stellen ... datensammelwahnsinn kann man google vorwerfen ... und das schon seit jahren.
 
@McNoise: Google will auch "nur" Werbung verkaufen und Feature Reiche Dienste zur Verfügung stellen, wo machst du da einen Unterschied?
 
@Turk_Turkleton: also wenn man sich die agbs mal anschaut von fb, die sich ja auch jederzeit ändern können, dann passt das schon ganz gut. ich mein wer hat schon die ganzen 50.000 wörter alle gelsen und auch verstanden?
 
@Ice-Tee: Wo verwirrt "FB" denn?
Ich finde die Privatsphäreeinstellungen sehr übersichtlich und gut gestaltet. Ja Facebook speichert Daten, aber überall wo du deine Daten angibst werden sie gespeichert. In 90% der Fälle werden sie auch weitergegeben. Das tut FB meines Wissens nicht ( Außer diese Geheimdienstschnittstelle da? )
Desweiteren wirst du nicht gezwungen deine Daten anzugeben.
 
@Korti: Das Problem auf FB ist für mich, mittlerweile, auch nicht mehr die Privatsphäreneinstellungen, meine Hauptprobleme sind: A)Apps und Zugriffsrechte, da liegt einiges im Argen. B) Wenn irgendetwas neues bei FB kommt, ist normalerweise die kleinstmögliche Privacy voreingestellt, bei was neuem würde ich mir die Voreinstellung deaktiviert, bzw. "Only Me" wünschen. c)"Only me" ist nicht überall möglich.
 
Es geht hier auch nicht darum die Nutzer zu schuetzen die sich selbst schuetzen koennen sondern darum Nutzer zu schuetzen die dazu nicht in der Lage sind
 
@-adrian-: Das liegt dann aber eher an der Faulheit der Nutzer, die sich mit der Materie nicht beschäftigen wollen.
 
@Fettman: Na wenns so ist koennen sich ja alle Juristen das Arbeitsamt aufsuchen. Steht naemlich auch alles niedergeschrieben - musst du nur nachlesen wenn du nicht faul bist
 
@-adrian-: Was aber auch nicht zwangsläufig ein Problem der Plattformen ist. Denn sowohl die OECED in den DeSeCo wie auch dei Unesco in den Literacys definieren entsprechende Bildungsziele, nach denen jeder Bürger in der Lage sein sollte, mit solchen Anforderungssituationen klar zu kommen. Wenn die in den Bildungseinrichtungen des Staates nicht vermittelt werden, dann ist das nicht die Schuld der Netzbetreiber. Dann versagt der Staat genauso.
 
@LoD14: Das der Staat beim Thema Bildung versagt seh ich jeden Tag auf der Strasse, danke.
 
@-adrian-: Ähm...,ja..... Ich werde zwar gerade nicht schlau aus deinem o.g. Vergleich, aber gut. Warum sollte sich denn der Nutzer nicht selber schützen können?
Und bei dir möchte ich nicht in der Nähe wohnen...;)
 
@Fettman: Achso. Du verstehst also nicht was ein Gesetz und Schutz miteinander verbindet. Dann wohnst du vllt schon in meiner Naehe
 
Ich kann nur immerwieder darauf hinweisen, dass die Bitkom ein Wirtschaftsverband ist. Facebook selbst ist Mitglied. Wen wundert es also, dass Facebook & Co behaupten, die User bräuchten keine Datenschützer und sie würden schon selbst alles regeln? Was soll das eigentlich, WinFuture? Diese Bitkom-News machen euch echt unseriös.
 
@lutschboy: die bitkom besteht aber nicht nur aus Facebook... außerdem haben sie recht, es kann nicht sein dass man als User immer mehr "bemuttert" wird, die User müssen lernen selbst im Netz zurechtzukommen. Und die Politiker müssen lernen, dass das Internet nichts anderes ist, als das reale Leben. Nur digital. In einem Club steht doch auch keine "Selbstschutzwache", die darauf achtet dass die Mädels nicht zu freizügig rumlaufen oder ihre Handynummern nicht an alte, zwielichtige Männer rausgeben... Warum soll es dann sowas im Internet geben?
 
@Turk_Turkleton: Wenn du beim tuersteher in der disco aber dein Perso vorzeigst steht in den AGB nicht dass du damit die Daten zur Nutzung von Werbezwecken freigibst, oder?
 
@-adrian-: Nein, in der Disco nicht. Aber was hat das mit dem Artikel zu tun? Es geht hier um die Privatsphäre-Einstellungen und darum, wie man sich auf FB präsentiert. Außerdem findest du in 99% der im Internet auffindbaren AGB die Klausel, dass deine Daten zu Werbezwecken verwendet werden... und so wie FB das macht, nämlich dezent und unaufdringlich, finde ich das nicht schlimm. Melde dich mal bei GMX oder web.de an, da hast du jeden Tag 3 Werbemails vom jeweiligen Anbieter selbst im Eingang. Wieso hat es jeder so auf FB abgesehen? Was hat euch FB getan? Ich werde es wohl nie verstehen.
 
@Turk_Turkleton: "Ich werde es wohl nie verstehen" Daran solltest du arbeiten. http://goo.gl/csTPN
 
@Turk_Turkleton: was denn für eine privatsphäre? die existiert doch nur unter den benutzern bzw konsumenten. werbefirmen, behörden, fb mitarbeiter, cia, nsa, fbi, anwälte, polizei, bundespolizei, hat selbstverständlich zugang zu den datenbanken und das unverschlüsselt. echte privatsphäre gibts erst bei einer vollständigen verschlüssung. aber davon wurde noch nie drüber geredet. wird auch nicht. weil dann geht der verein den bach runter. niemand schenkt dir etwas. nichts ist kostenlos. und fb ist da keine ausnahme. die tun immer nur so ein auf gutmensch. siehe timeline. die presentation war lachhaft.
 
@Turk_Turkleton: Natürlich besteht die mehr als aus Facebook, hab ich ja auch nicht behauptet das nicht. Ich sage nur, es ist ein Lobbyverband. Sätze wie "Die Diskussionen der letzten Monate und die Aufklärungsmaßnahmen der Community-Betreiber haben offenkundig Wirkung gezeigt." sind reine Propaganda. Wirkung haben die Ausseinandersetzungen mit Datenschutzbeauftragen, Gerichten, die Datenskandale usw gehabt, aber wohl kaum die "Aufklärung" der Wirtschaftslobby. Der letzte Absatz ist auch ein Knüller. Und es geht mir auch darum, dass WinFuture die Bitkom-News regelrecht spiegelt, ebenso die der Eco, einem weiteren Wirtschaftsverband. Quellen sollten unabhängig und vertraulich sein, dass kritisiere ich also bei WinFuture. Mit Bemutterung hat das nix zu tun, sondern einfach mit Seriösität. Da kann man gleich News von Nestlé bringen dass Zucker gesund und gut für die Zähne ist, und bei Kritik sagen, naja liebe Leser, weitergehend informieren müßt ihr euch selbst.
 
da ist schon was wahres dran... mit zunehmenden alter geht einem das ständige sicherheitszeugs auf den keks und vernachlässigt den ein oder anderen punkt... man muss sich dazu immer zwingen, genauer hinzuschauen... und es wird immer mehr, auf das man achten muss und am schlimmsten ist es, wenn auf einmal die sicherheitseintellungen anders angeordnet werden... obwohl da jeder wahrscheinlich mit zu kämpfen hat
 
LOL,Privatsphäre Einstellungen. Nun gut, dann stell ich alles auf Privat und bekomme von Freunden ne Anfrage für den Facebook Geburtstagskalender. Da muss ich aber Facebook wieder alles genehmigen, damit andere mein Geburtstag in ihren Kalender eintraegen dürfen. Gleichwohl habe ich ihn somit bei mir dann automatisch aktiviert. Weshalb muss ich Facebooks alles genehmigen lassen an Daten über mich zu verarbeiten und zu veröffentlichen aka zu verbreiten, nur damit mein Kumpel eine Zahl wie 12.3.1979 und Benutzernamen eintragen darf?
 
Pah, Datenschutz-Einstellungen. Das schützt doch nur die Betreiber davor, aus den gesammelten Datenmengen keinen Gewinn ziehen zu können, weil sie eh jeder bekommen kann.
Die Synthese der Daten durch den Anbieter erfolgt weiterhin - in den USA unter sehr laschen Datenschutzgesetzen ist das ja auch einfach. Am Ende kann dann vieleicht dein Nachbar, den du noch nicht kennst, deine Daten nicht mehr sehen. Vor dem Betreiber und den Behörden jedoch ist das absolut wirkungslos, was man da einstellen kann....
 
"sehr wohl selbst darum, wer die von ihnen eingegebenen Daten zu sehen bekommt. " Darum geht es doch garnet. Es geht darum wie Facebook und Co. diese Daten verwenden. Ob ein anderer Nutzer meine Daten zu gesicht bekommt die ich dort selbst einpflege stellt für mich das geringste Problem dar.
 
Schön am Thema vorbei argumentiert. Es geht IMHO nicht nur darum dass der User auf der Plattform seine Daten vor den Blicken anderer schützen kann, sondern auch darum dass der Anbieter selbst, der ja naturgemäß Vollzugriff auf alle Daten hat, damit entsprechend umgehen muss. Es nützt mir rein gar nichts wenn ich mein Profil auf dem Frontend super schützen kann, aber der Anbieter dann ein Profil von den Daten "hinten rum" erstellt und weiterverkauft.
 
@DennisMoore: Boa nun bin cih schon 3 Tage in Folge deiner Meinung. Scheinbar denken wir nur bei OpenSource anders ;). Aber zum Thema: Es ist halt die BITKOM, was sollte man auch von einem Lobbyisten großartig erwarten. Hoffentlich kommt so ein Quatsch nicht in den Köpfen der gesetzgebenden Gewalt an.
 
@ThreeM: Warts ab. Bei Open Source rücke ich dich auch noch gerade ;)
 
der beste datenschutz ist immer noch das streuen zahlreicher disinformation.
 
Ich finde, jeder ist sowieso selbst für seinen eigenen Datenschutz verantwortlich. Wenn jemand so blöd ist, ALLES anzugeben, ist er selbst schuld, wenn genau all diese Daten dann irgendwo landen, wo sie nicht hingehören. Ich gebe nur an, was ich will und wenn das dann wer in die Finger bekommt isses eben so. Das sind aber nur Dinge, die sowieso ruhig jeder wissen darf.
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