"Facebook-Spammer" hat sich nun dem FBI gestellt

Nach einer weiteren Anklage hat sich der als Spam-König bekannte Sanford Wallace dem FBI gestellt. Angeblich drang der 43-Jährige in Facebook-Accounts ein und versendete darüber 27 Millionen Spam-Mails. Insgesamt soll der Spam-König zwischen November 2008 und März 2009 mehr als 500.000 Konten auf Facebook übernommen haben. Ursprünglich untersagte ein US-amerikanisches Bezirksgericht dem Spam-König den Zugang zu Facebook. Diese Tatsache hat ihn allerdings kaum beeindruckt. Noch in diesem Jahr soll er einen Account unter einem falschen Namen genutzt haben, schreibt 'PCWorld'.

Schon im Oktober 2009 wurde er zur Zahlung von über 700 Millionen US-Dollar an die Betreiber des weltgrößten Social Networks Facebook verurteilt. Dazu hat sich der zuständige Richter entschieden, weil Sanford Wallace gegen das als Can-Spam Act bezeichnete Gesetz verstoßen haben soll. Dieses Gesetz untersagt elektronische Post mit irreführender oder falscher Werbung.

Sollte Wallace, der auch unter dem Spitznamen Spamford bekannt ist, in diesem Fall verurteilt werden, so drohen ihm abgesehen von Geldstrafen in der Höhe von mehr als zwei Millionen US-Dollar auch mehrere Jahre Haft.

In den 90er Jahren sorgte das Unternehmen des Spam-Königs für den täglichen Versand von bis zu 30 Millionen Spam-Mails. Im Laufe seiner Karriere wurde Wallace immer wieder zur Zahlung von Geldstrafen verurteilt. Spam Spam
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