Skype nutzt Googles VP8-Codec für Videotelefonate
Skype hat kürzlich die Version 5.5 seiner gleichnamigen VoIP-Software für Windows veröffentlicht. Google erklärte jetzt in einem Blog-Beitrag, dass für die Videotelefonate ab sofort der freie Codec VP8 verwendet wird. Voraussetzung ist, dass beide Gesprächspartner die gleiche Skype-Version einsetzen.
Skype nutzt den VP8-Codec bereits seit dem letzten Jahr für die Videokonferenzen mit mehreren Personen, doch der Einsatz in der Bildtelefonie zwischen zwei Personen dürfte der Verbreitung von Googles offener Videotechnologie einen Schub versetzen. VP8 wurde im Mai 2010 im Rahmen der Vorstellung des Videoformats WebM als Open Source verfügbar gemacht. Obwohl die Software inzwischen lange verfügbar ist, haben die wenigsten Anwender den Codec im Einsatz gesehen.
Siehe auch: Google macht Video-Codec VP8 zu Open Source
Die Browser Chrome, Opera und Firefox unterstützen das Format inzwischen von Haus aus. Sobald Google seine Videoplattform YouTube auf die standardmäßige Auslieferung von WebM-Videos umstellt, dürfte die Technologie bei den Privatnutzern ankommen. Zwar hat das Unternehmen bereits damit begonnen, seinen Videokatalog umzuwandeln, doch H.264 bleibt vorerst das Standardformat. WebM kann lediglich manuell aktiviert werden.
In der Vergangenheit musste sich Google gegen eine Patentklage zur Wehr setzen, da VP8 angeblich Technologien nutzt, die im Patentpool der MPEG LA enthalten sind. Der Suchmaschinenbetreiber versucht seine Kunden aber zu beruhigen. Sie müssen sich keine Sorgen über eventuelle Patentklagen machen. Dass Skype als zukünftige Microsoft-Abteilung auf den Codec setzt, dürfte vielen unsicheren Entwicklern die Angst nehmen.
Siehe auch: VP8-Videocodec: Google soll Patente verletzen
Download: Skype 5.5 für Windows
Siehe auch: Google macht Video-Codec VP8 zu Open Source
Die Browser Chrome, Opera und Firefox unterstützen das Format inzwischen von Haus aus. Sobald Google seine Videoplattform YouTube auf die standardmäßige Auslieferung von WebM-Videos umstellt, dürfte die Technologie bei den Privatnutzern ankommen. Zwar hat das Unternehmen bereits damit begonnen, seinen Videokatalog umzuwandeln, doch H.264 bleibt vorerst das Standardformat. WebM kann lediglich manuell aktiviert werden.
In der Vergangenheit musste sich Google gegen eine Patentklage zur Wehr setzen, da VP8 angeblich Technologien nutzt, die im Patentpool der MPEG LA enthalten sind. Der Suchmaschinenbetreiber versucht seine Kunden aber zu beruhigen. Sie müssen sich keine Sorgen über eventuelle Patentklagen machen. Dass Skype als zukünftige Microsoft-Abteilung auf den Codec setzt, dürfte vielen unsicheren Entwicklern die Angst nehmen.
Siehe auch: VP8-Videocodec: Google soll Patente verletzen
Download: Skype 5.5 für Windows
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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