WebM: VP8 kann nun in Hardware gegossen werden

Video Der Suchmaschinenkonzern Google hat gestern eine neue Version seines Video-Codecs VP8 vorgestellt, der den Kern des WebM-Format ausmacht. Die neue Fassung ist nun auch darauf ausgelegt, in Hardware gegossen zu werden. Damit will man einen wesentlichen Nachteil gegenüber H.264 beseitigen. Bisher war es noch nicht möglich, den Codec in einem Chip unterzubringen. Alle Berechnungen mussten daher von der CPU durchgeführt werden, was zu einer geringeren Performance und einem höheren Stromverbrauch führt.

Die Hardware-Implementierung von VP8 wird unter dem Namen H1 geführt, teilte Aki Kuusela, Chef der WebM-Entwicklung mit. Der H1-Code liegt demnach in der Register Transfer Language vor und kann von Chipdesignern in eine Chip-Architektur integriert werden, ohne, dass Lizenzgebühren anfallen.

Dies macht nun auch den Weg frei für den Einsatz von WebM in mobilen Geräten. Der hohe Energieverbrauch bei der Berechnung des Videostreams auf der CPU würde hier schnell dafür sorgen, dass der Akku leer ist. Eine hardwarebasierte Decodierung benötigt hingegen bei hoher Performance deutlich weniger Energie.

Das vorliegende Design ermöglicht die Wiedergabe von einer Auflösung von 1080p mit 30 Frames pro Sekunde, 720p-Formate können mit maximal 60 Frames wiedergegeben werden. Laut Kuusela würde es hingegen selbst eine Dual Core-CPU, wie sie heute in Smartphones zum Einsatz kommt, weitgehend auslasten, wenn sie eine VGA-Auflösung mit 25 Frames pro Sekunde berechnen müsste.
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