Microsoft patentiert Abhör-Technik für Skype & Co

Microsoft hat ein Patent zugesprochen bekommen, das eine Technologie zur Aufzeichnung von Internetkommunikation beschreibt, mit der es Regierungsbehörden möglich wäre, die dabei übertragenen Daten unentdeckt aufzuzeichnen. Das Konzept mit der Bezeichnung "Legal Intercept" (Legales Abfangen) setzt nach Angaben von 'ComputerWorld' auf die Veränderung der Daten, die zur Herstellung einer Verbindung verwendet werden, um den Kommunikationsweg so zu verändern, dass eine Möglichkeit zur Aufzeichnung geboten wird. Im Grunde geht es also um das Abfangen der Kommunikationsdaten, so dass diese später untersucht werden können.

Als Einsatzgebiet wird ausdrücklich die Kommunikation über Voice over IP (VoIP) oder andere Internet-basierte Wege genannt, darunter laut der Patentschrift auch der VoIP-Client Skype. Bisher weigerten sich die Entwickler von Skype stets, den Behörden dieser Welt Möglichkeiten zum "Abhören" von Gesprächen einzuräumen.

Microsofts Patent sieht vor, ein- oder ausgehende Gespräche heimlich Datenpaket für Datenpaket auf einen Überwachungsserver zu kopieren, ohne dass der jeweilige Nutzer dies merkt. Die dazu nötige Software soll dabei bei einem Netzknotenpunkt oder in einem Router laufen, könnte aber auch in den VoIP-Client selbst eingebunden werden, heißt es. Microsoft, Patent, Skype, Abhören, Wiretap Microsoft, Patent, Skype, Abhören, Wiretap
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