Google-Gründer: Windows foltert seine Nutzer

Windows Der Google-Mitbegründer Sergey Brin hat bei der Vorstellung des Betriebssystems Chrome OS heftig gegen den Marktführer Windows geschossen. Dieses und andere traditionelle PC-Systeme würden den Nutzer regelrecht foltern, erklärte er. Wie er laut einem Bericht der 'NetworkWorld' ausführte, würden lediglich rund 20 Prozent der Google-Mitarbeiter das Microsoft-Betriebssystem verwenden. Die übrigen setzen - je nach Aufgabengebiet - auf Mac OS X oder Linux. Brin zeigte sich aber zuversichtlich, dass in einem Jahr viele auf Chrome OS gewechselt sein werden.

"Ich denke nicht, dass an Windows von Natur aus etwas falsch ist", sagte Brin und lobte beispielsweise verschiedene Security-Features des Systems. Chrome OS werde allerdings einen Großteil der Komplexität, den herkömmliche Betriebssysteme für den Nutzer und die IT-Abteilungen mitbringen, eliminieren. Durch die Auslagerung der meisten Funktionen ins Web würde der Anwender von Geräten befreit, die schwer einzurichten und zu warten sind, so Brin.

Brin zeigte sich überzeugt, dass Chrome OS einen fundamentalen Bruch gegenüber traditionellen Betriebssystemen einleiten wird. "Die Chromebooks stellen ein komplett neues Konzept dar, mit dem die Hürde, dass man seinen Rechner selbst managen muss, überwindet", so Brin weiter.

Im Zuge der Marktforschung bei 400 Unternehmen habe sich gezeigt, 75 Prozent der Business-Nutzer problemlos auf ein System wie Chrome OS umsteigen können. Eine Kombination von Web-Anwendungen, einem Offline-Zugang zu Google Docs und anderen Diensten sowie die Bereitstellung von Applikationen über virtualisierte Umgebungen decke deren Anwendungsspektrum vollständig ab.
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