Google startet eigenen URL-Verkürzer goo.gl
In den Weiten des Webs gibt es zahlreiche derartige Dienste, allen voran bit.ly. In einem Blog-Beitrag erklärt Google, warum man beschlossenen hat, mit goo.gl einen weiteren URL-Verkürzer anzubieten. Demnach hat man sich um die Qualität des Dienstes bemüht. Die Nutzer sollen sicher sein können, das ihr verkürzter Link immer funktioniert, und das schnell.
Zudem kann man bei einem Klick auf mit goo.gl verkürzte URLs sicher sein, dass man keine Malware-, Phishing- oder Spam-Website aufruft. Sämtliche Websites werden mit der gleichen Technologie geprüft, die Google auch in seiner Suchmaschine und beim E-Mail-Dienst einsetzt.
Der URL-Verkürzer wurde bereits im Dezember 2009 zum ersten Mal vorgestellt, doch damals ließ er sich lediglich über die Google-Toolbar nutzen. Seitdem erreichte man eine fast 100-prozentige Uptime, was für die Qualität des Angebots sprechen soll.
Zudem gibt es einige Zusatzangebote, die die Nutzung von goo.gl vorantreiben sollen. Ist man beispielsweise mit seinem persönlichen Google-Account eingeloggt, kann man sämtliche Kurz-URLs einsehen, die man in der Vergangenheit verbreitet hat. Auch Statistiken gehören dazu, die unter anderem die Zahl der Klicks und die verweisenden Seiten (Referrer) beinhalten.
Ebenfalls interessant: Hängt man an die verkürzte URL die Zeichenfolge .qr an, erhält man einen QR-Code, den man beispielsweise mit Smartphones scannen kann, um die Website aufzurufen. Aus WinFuture.de wird die Kurz-URL goo.gl/PlIG. Den dazugehörigen QR-Code findet man unter goo.gl/PlIG.qr.
Für die Zukunft plant Google ein API, um den Dienst auch in eigene Anwendungen integrieren zu können. Darüber soll nicht nur das Verkürzen selbst möglich sein, sondern auch der Abruf der Statistiken.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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