Jäger erlegen Freilandleitung von Google

Kurioses Google hat mitgeteilt, dass man die Freilandleitungen des Rechenzentrums im US-Bundesstaat Oregon unter die Erde verlegen wird. Anlass für diese Maßnahmen liefern die örtlichen Jäger, die wohl "regelmäßig" die Leitungen treffen. Der Netzwerktechniker Vijay Gill erklärte auf einer Konferenz in Sydney, dass die Jäger es auf die Isolatoren der Stromversorgung abgesehen haben. Die Strommasten führen auch Datenleitungen, die mit dem 600 Millionen US-Dollar teurem Rechenzentrum verbunden sind, berichtet 'ITNews'. Die Schüsse auf die Isolatoren geschehen offenbar aus Langeweile, sagte Gill.

Der Techniker erzählte, dass man im November, wenn die Jagdsaison beginnt, regelrecht darauf warten kann, dass die Leitungen heruntergeschossen werden. Da das so häufig passiert, verlegt man die Kabel derzeit unterirdisch. Oftmals ist die Verbindung längere Zeit unterbrochen, da Schneestürme und Lawinen die Techniker vom Erreichen der Problemstelle abhalten.

Normalerweise werden die Reparaturen per Helikopter oder einem speziellen Kran ausgeführt. Es gab jedoch einen Fall, wo das betroffene Gebiet so unwegsam war, dass man die Techniker auf Skiern rausschicken musste. Drei Tage waren die Männer unterwegs, um das Problem zu beseitigen.
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