Google: WLAN-Geodaten mit Android sammeln

Handys & Smartphones Alle Android-Nutzer, die auf ihren Smartphones Geodienste nutzen, sind laut einem Artikel von 'CNet' dem Internetkonzern Google dabei behilflich, WLAN-Netzwerke mit GPS-Daten abzugleichen und die zugehörigen Informationen zu speichern. Google hat es sich zum Ziel gesetzt, WLAN-Netze zu kartografieren und diese Daten mit GPS-Daten zu verknüpfen. Letztlich soll auf diese Weise die Navigation mit Handys auch ohne GPS-Verbindung ermöglicht werden. Die zugehörigen Daten hat Google im Zuge der Kamerafahrten für das Street View-Projekt in der Vergangenheit erhoben. Daran sollen auch die Android-Nutzer beteiligt sein.

Neben den Handy-Nutzern, die auf das Android-Betriebssystem setzen, sollen auch Notebook-Nutzer dabei behilflich sein. Dies gilt beispielsweise dann, wenn auf Dienste zugegriffen wird, bei denen Standortdaten verwendet werden.

Namhafte Beispiele dafür sind Twitter und Foursquare, heißt es in dem Bericht. Die jeweiligen Daten werden über Browser, zu denen unter anderem der Firefox in der Version 3.5 gehört, veröffentlicht.

Im Vergleich zur Erfassung bei den Kamerafahrten, bei denen auch private Daten aus den Netzen der Bürger erfasst wurden, ist dies bei dieser Herangehensweise nicht der Fall. Weitergegeben werden hingegen nur die Geodaten des eingesetzten Geräts und die MAC-Adressen der jeweiligen Router.
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