Flugsimulator X-Plane 10 mit OpenStreetMap-Daten
In X-Plane 9 wurden vor allem die detailarmen Darstellungen auf der Erde kritisiert. Abgesehen von den USA war das Fliegen auf Sicht nahezu unmöglich. So entsprachen die Straßenzüge in Deutschland nicht der Realität. Nur die Flughäfen wurden nachgebildet, allerdings beschränkten sich die Entwickler auf die Start- und Landebahnen, die Rollwege sowie das Vorfeld.
OpenStreetMap ist ein Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Dazu gehören nicht nur Straßen, sondern auch alle anderen Elemente, die sich auf Karten darstellen lassen. Sogar 3D-Objekte von Gebäuden sind zu finden. Da die Daten selbst erhoben werden und nicht von anderen Karten abgemalt werden, sind sie komplett frei verfügbar.
Wie viele Informationen X-Plane 10 nutzen wird, um die Flugsimulation zu bereichern, ist noch nicht bekannt. Da das Kartenmaterial in Ländern wie Deutschland und Großbritannien bereits sehr detailiert ist, dürfte das Fliegen auf Sicht hier kein Problem mehr darstellen. In Entwicklungsländern dagegen wird man kaum eine Verbesserung feststellen. Über den Fortschrtt der Datenerfassung kann man sich auf OpenStreetMap.de einen Überblick verschaffen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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