Lockheed lizensiert Microsoft Flugsimulator-Technik

PC-Spiele Der Rüstungskonzern Lockheed Martin hat mit Microsoft ein Abkommen über die Lizenzierung von Technologien zur visuellen Simulation aus den Flugsimulator-Spielen des Unternehmens geschlossen. Künftig sollen damit Soldaten trainiert werden. Microsoft erlaubt Lockheed Martin im Rahmen des Geschäfts die Weiterentwicklung der ESP-Technologien, die vor zwei Jahren vom Flugsimulator-Projekt abgespalten wurden, um sie künftig eigenständig an Dritte weiter zu geben. ESP war die Basis für die Simulation der 3D-Welt in den Flugsimulator-Spielen von Microsoft.


Lockheed will seinen Kunden künftig auf ESP basierende Simulatoren anbieten, mit denen Piloten in virtuellen Luftkämpfen trainiert werden können. Die Entwickler des Unternehmens sollen die Plattform über die reine Flugsimulation hinaus erweitern, so dass künftig auch andere Szenarien möglich sind. Letztlich soll eine vielseitig einsetzbare Simulationsplattform für das Militär und Regierungsbehörden entstehen.

Microsoft selbst will ESP nicht weiterentwickeln. Stattdessen will man durch Lizenzabkommen mit Partnern wie Lockheed Martin Einnahmen erzielen und ihnen gleichzeitig eine Nutzung der Technologie in eigenen Produkten ermöglichen. Zu den finanziellen Details ihrer Zusammenarbeit machten die beiden Unternehmen keine Angaben.
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