Online-Office: Google weist Ballmers Geläster zurück

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google hat die Darstellung von Microsoft-Chef Steve Ballmer zurückgewiesen, wonach niemand sein Google Apps-Paket nutze. Dies sei schlicht falsch, hieß es. Ballmer hatte sich auf Angaben des Tracking-Unternehmens ComScore berufen. Demnach seien die Nutzerzahlen in den letzten sieben Monaten stagniert. Wie diese Angaben von ComScore entstanden, konnte sich David Girouard, Leiter der Enterprise-Sparte bei Google, aber nicht erklären.

Er sei sich nicht dessen bewusst, dass das Unternehmen die Nutzerzahlen der Google Apps messen würde. Deshalb könne er auch nichts zur Methode der Erfassung sagen. Gemäß der Google-eigenen Messungen sei diese Darstellung allerdings alles andere als korrekt.

"Die Nutzung nimmt zu", sagte Girouard. Man verzeichne bei den verschiedenen Angeboten monatlich ein Wachstum. Die wichtigste Zahl, so Girouard, sei die Menge der Nutzer, die Google Apps jeweils in den letzten sieben Tagen verwendeten. Hier verzeichne man eine kontinuierliche Steigerung.

Genaue Angaben machte der Manager zwar nicht, es seien derzeit aber auf jeden Fall über zehn Millionen aktive User. Vor allem die Online-Textverarbeitung Google Docs werde seit Beginn des neuen Schuljahres verstärkt eingesetzt. Dazu trügen unter anderem Kooperationen mit Universitäten bei.
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