Web-Office: Googles Angriff auf Word & Excel beginnt

Office Googles Texte & Tabellen wird seit langem oft als Web-Ersatz für Microsofts Büropaket Office gehandelt. Dabei vergisst man jedoch oft, dass das Web-Office von Google bisher mit viel weniger Funktionen aufwarten kann und vor allem nicht ohne eine Internetverbindung genutzt werden kann.

In Kürze will Google jedoch mit seinem Angriff auf Microsofts Word & Excel in die Vollen gehen. Durch die schrittweise Einführung von Offline-Funktionalitäten will man offenbar vor allem Anwender gewinnen, die nur einfache Textverarbeitung und ähnliches benötigen, aber die Kosten für ein vollwertiges Office-Paket scheuen oder den Komfort suchen, ständig von überall auf der Welt auf die eigenen Dokumente zugreifen zu können.


Innerhalb der nächsten Wochen will Google ersten Anwendern die Offline-Funktionen zugänglich machen. Voraussetzung ist die Nutzung von Google Gears, der von dem Suchmaschinenbetreiber für den Offline-Betrieb von Webanwendungen entwickelten Plattform. Im Offline-Modus werden die Daten in einem lokalen Speicher vorgehalten und beim nächsten Kontakt zum Internet mit Googles Servern abgeglichen.

Für den Offline-Betrieb kann die Webanwendung vom Browser aus immer noch in Form einer lokalen Variante genutzt werden, die weiterhin über die bekannte URL docs.google.com erreichbar ist. Der Anwender selbst soll möglichst nicht mitbekommen, wenn die Anwendung vom Off- in den Online-Modus wechselt, verspricht Google.

Sämtliche Speichervorgänge sollen automatisch erfolgen, so dass der Nutzer nicht prüfen muss, ob er gerade mit dem Internet verbunden ist. So kann die Verbindung auch mal abreißen, ohne dass man um ein gerade in Arbeit befindliches Dokumente fürchten muss.

Weitere Informationen: Google Docs Weblog
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Naja ich finde das Kindisch "Angriff auf Microsoft" sowas haben Kinder gesagt wenn die sich streiten.
 
@overdriverdh21: Dann hol ich halt meinen Bruder, der wirft mit Sand! :)
 
Wenn ich von überall auf der Welt auf meine Dokumente zugreifen möchte, dann schieb ich ihm meinen USB-Stick rein.
 
@Ken Guru: Wenn jeder auf der Welt auf deine Dokumente zugreifen möchte, dann kannst du einen USB-Stick nehmen...zumindest, wenn du ihn verlierst. Wenn man es mal ernsthaft betrachtet, sind das doch 2 völlig verschiedene Sachen. Der USB-Stick hat einen physischen Charakter und kann demnach verloren gehen, beschädigt oder einfach vergessen werden. Die Google-Dienste setzen lediglich eine Internetverbindung voraus und deine Dokumente sind real immer und überall verfügbar.
 
@tommy1977: Na, jetzt hast Du mir aber wirklich etwas Neues erzählt. Meinen USB-Stick verliere ich genausowenig wie mein Handy. Weil es mir wichtig ist. Und was mir wichtig ist, darauf achte ich. Und weil das so ist, sind meine Daten in einem gecrypteten RAR-File archiviert (falls ich mal von Raubmordkopierern überfallen werde). Ich achte aber im Besonderen auch darauf, das Google Analytics nicht über meine verfassten Briefe drüberläuft und mal schaut, was es da so für Werbezwecke oder Profilerstellung an nützlichen Infos vorfindet. Nebenbei brauche ich für dieses Verfahren noch nicht einmal eine Internet-Verbindung. Auf der anderen Seite weiss ich aber auch, dass es überproportional viele Menschen gibt, die diese Thematik in keinster Weise anficht.


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