Microsoft in Indien wegen Steuerbetrug verurteilt

Wirtschaft & Firmen Die indische Steueraufsicht hat die dortige Niederlassung des Softwarekonzerns Microsoft wegen angeblicher Steuerhinterziehung verurteilt. Das Unternehmen soll in den Jahren 2006 und 2007 umgerechnet 19,5 Millionen Euro an den Behörden vorbei geschleust haben. Die Steuerbehörden fordern von Microsoft nun die Zahlung der doppelten Summe also umgerechnet rund 39 Millionen Euro, worin bereits Strafzahlungen enthalten sind. Microsoft hatte gegenüber den Behörden angeblich angegeben, dass eine in Indien tätige Abteilung im Auftrag der Niederlassung des Unternehmens in Singapur Marketing-Aktivitäten betrieb.

Tatsächlich wurden die Werbemaßnahmen aber von der indischen Niederlassung des Softwarekonzerns ausgeführt, so die dortigen Finanzbehörden. Microsoft hat laut indischen Medienberichten selbst noch keine Dokumente zu den Vorwürfen erhalten. Die Redmonder hatten in Indien schon einmal umgerechnet über 100 Millionen Euro Steuern nachzahlen müssen.
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