Microsoft plant neues Forschungszentrum für Europa

Microsoft Erst am vergangenen Dienstag haben wir berichtet, dass Microsoft ein neues Entwicklungszentrum für Suchtechnologien in Norwegen aufbauen wird. Nun wurde bekannt, dass Microsoft die Forschung in Sachen Suchmaschinen europaweit ausbauen wird.

Microsoft-Chef Steve Ballmer kündigte an, dass der Konzern ein europäisches Entwicklungszentrum mit Niederlassungen in London, München und Paris aufbauen wird. Ziel ist es, dem derzeitigen Such-Marktführer Google Marktanteile strittig zu machen. "Das Suchtechnologie-Zentrum ist ein wichtiger Schritt in unserer langfristigen Strategie", so Ballmer.


"Die Onlinesuche steckt noch in den Kinderschuhen, und es gibt eine große Menge an Möglichkeiten, sie weit über die zehn Links hinauszuführen, die man heute kennt", erklärte Ballmer im Gespräch mit der der Nachrichtenagentur dpa. "Unser Ziel ist es, die Suche neu zu definieren."

"Wir arbeiten daran, dass die Menschen sich mit der Internetsuche einen maßgeschneiderten Blick auf ihre Welt verschaffen können, der es ihnen erleichtert, die Antworten auf ihre Fragen zu finden." Den Angriff auf Googles Marktführerschaft im Bereich der Online-Suche lässt sich Microsoft dabei einiges kosten.

Allein in Europa gibt das Unternehmen jährlich etwa 439 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung aus. Wie hoch die Ausgaben für das neue Forschungszentrum sind ist noch nicht bekannt. Bislang steht lediglich fest, dass Jordi Ribas, ehemaliger General Manager der Microsoft-Sparte "Connected TV" die Leitung über das Forschungszentrum übernehmen wird.
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Zitatanfang: "Die Onlinesuche steckt noch in den Kinderschuhen, und es gibt eine große Menge an Möglichkeiten, sie weit über die zehn Links hinauszuführen, die man heute kennt", erklärte Ballmer im Gespräch mit der der Nachrichtenagentur dpa. "Unser Ziel ist es, die Suche neu zu definieren." Zitatende. Tja, da hat er Recht, mit den Kinderschuhen und dem neu definieren: "Computer?" "Ja!" "Wie hoch hat der Glubb gestern wieder verloren?" "Null zu fünf gegen die Sechziger!" :-) Wenn der PC erkennt, daß ich mit dem "Glubb" den 1.FCN meine und mir 1860 München als die "Sechziger" identifiziert, wäre das durchaus ein Fortschritt bei der Onlinesuche. Allerdings nur, wenn der PC meine im Dialekt gesprochenen Spracheingaben auch richtig erkennt und der PC bei der Antwort keine Werbung für Sprachschulen/Logopäden einblendet :-)
 
Wieviel Geld will MS noch für einen bereits verlorenen Kampf aus dem Fenster werfen? Naja, hoffentlich wird das Office-Ribbon in Paint und Notepad in Windows 7 die große Wende bringen...
 
@GordonFlash: Nach deiner Logik sollten alle Linux-Anhänger ihre Bestrebungen aufgeben, und AMD hätte auch schon lange einpacken müssen, und Konkurrenzkampf sollte komplett unterlassen werden? Selbst wenn Microsoft keine Marktanteile zurückgewinnt, so ist es durchaus sinnvoll, dass Google nicht alleine da steht in dem Sektor.
 
@GordonFlash: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
 
Will jetzt nicht den MS Fanboy rauskehren, aber nach so vielen Meldungen wegen Entlassungen, bin ich doch froh, dass es noch große Firmen gibt, die den Mitarbeiterpool vergrößern, statt verkleinern.


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